Hessen fördert Feuerwehrhaus-Neubau in Christerode mit 150.000 Euro

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Brandschutz muss auch im kleinsten Ort gesichert sein: Staatssekretär Werner Koch (Mitte) überreichte der Freiwilligen Feuerwehr Christerode deshalb einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 150.000 Euro für einen Neubau des Feuerwehrhauses.

Das Land Hessen investiert mehrere Millionen Euro in Feuerwehr-Ausrüstungen. Davon profitieren auch die Feuerwehrmänner in Christerode.

Neukirchen-Christerode. Es regnete in Dauerschleife als der Hessische Staatssekretär Werner Koch am 25. Juli zum Feuerwehrhaus in Christerode kam. Wehrführer Lukas Lotz und seine Kameraden erwarteten ihn schon im kleinen Gemeinschaftsraum, denn Koch kam nicht mit leeren Händen. Mit dabei hatte er einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 150.000 Euro. Mit dieser Fördersumme soll das Feuerwehrhaus neu gebaut werden. Die Gesamtinvestition liegt bei circa 380.000 Euro.

„Christerode ist zwar nicht groß, aber trotzdem kann hier ein großes Feuer ausbrechen. Dann muss alles stimmen“, sagte Koch und überreichte den Zuwendungsbescheid an Bürgermeister Klemens Olbrich. „Das Land Hessen möchte ehrenamtliche Einsatzkräfte unterstützen und in Feuerwehrhäuser und Ausrüstung investieren. Davon profitieren die Stadt Neukirchen, die Feuerwehrleute im Stadtteil Christerode und letztlich vor allem auch die Bürger, deren Schutz dank der neuen Ausstattung bestmöglich sichergestellt werden kann“, so Koch.

 Das Land Hessen hat in den vergangenen zehn Jahren im Bereich des Brandschutzes mehr als 1.300 Maßnahmen mit rund 105 Millionen Euro gefördert. Damit wurden die Beschaffung von mehr als 1.000 Fahrzeugen und der Aus- und Neubau von fast 300 Feuerwehrhäusern unterstützt. In diesem Jahr investiert Hessen insgesamt 22 Millionen Euro in neue Feuerwehrhäuser und -fahrzeuge.

„Damit wir für Sicherheit sorgen können, die jedem zusteht, brauchen wir eine ordentliche Unterkunft und Ausstattung“, fasste es Lotz zusammen. Doch bevor das alte Feuerwehrhaus einem Neubau weichen kann, muss erst einmal ein genauer Plan her. „Bis Ende des Jahres sollen die Planungen abgeschlossen und die Ausschreibungen erfolgt sein, damit Anfang nächsten Jahres mit dem eigentlichen Bau begonnen werden kann“, erklärt Bauamtsleiter Michael Slabon. Ende 2018 sollen die Christeröder Feuerwehrmänner dann in ihr neues Domizil umziehen können. In der Zwischenzeit ziehen sie mit ihrer Ausrüstung in eine Bauhalle in Christerode.

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