Heute: NVV und Bahn AG unterschreiben Verträge zum barrierefreien Umbau des Bahnhofs Treysa

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Lange mussten die Schwalmstädter auf den barrierefreien Ausbau ihres Bahnhofs warten, im Oktober soll es schließlich losgehen.

Die Modernisierung und der barrierefreie Ausbau der Bahnstation Treysa beginnen im Oktober dieses Jahres. Das gab das Hessische Verkehrsministerium bekannt. Am gestrigen Dienstag trafen sich Dr. Klaus Vornhusen (Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG), Wolfgang Rausch (NVV-Geschäftsführer) und Susanne Kosinsky (DB Station & Service) zur Unterzeichnung des Realisierungs- und FInanzierungsvertrags.

Im Streit um den barrierefreien Ausbau und die Erhöhung der Bahnsteige für den Fernverkehr sind damit nach jahrelangem Hin und Her Entscheidungen getroffen worden. „Endlich endet die Hängepartie und das Hin- und Herschieben von Verantwortlichkeiten zwischen Deutscher Bahn, Bund und Land. Für den Erhalt und die Aufwertung unseres Fernverkehrsanschlusses zum ICE-T war das glücklicherweise nur sprichwörtlich die letzte Eisenbahn“, freut sich Patrick Gebauer, Vorsitzender der SPD Schwalmstadt.

Nicht zuletzt dank des großen Einsatzes der Diakonie Hephata, aber auch durch die vielen fraktionsübergreifenden Resolutionen in der Stadt und dem Kreistag haben die Verantwortlichen endlich eingelenkt. „Hervorzuheben ist auch das das Engagement der Bundestagsabgeordneten Dr. Edgar Franke und Sören Bartol sowie unserer Landtagsabgeordneten Regine Müller, die im Hintergrund auf Landes- und Bundesebene unzählige Anfragen und Briefe an die verantwortlichen Akteure geschickt haben“, lobt Sebastian Vogt, stellvertretender Kreisvorsitzender der Sozialdemokraten.

Trotz Erleichterung bezüglich der Unterzeichnung der Verträge, wolle die SPD weiter wachsam bleiben. „Wir werden die Verantwortlichen weiter in die Pflicht nehmen. Wir brauchen einen schnellen und nachhaltigen barrierefreien Ausbau in Treysa unter Einbezug der städtischen Gremien“, fordern Gebauer und Vogt.

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