Hinter den Kulissen vom Knirps 2019: So läuft das Foto-Shooting ab

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Anna Lysikow weiß, worauf es ankommt: Kleine Accessoires peppen nicht nur das Foto auf, sie lenken die Fotoknirpse auch ab.

Die gemeinsame Fotoaktion von lokalo24.de und Fotografin Anna Lysikow aus Willingshausen läuft auf Hochtouren.

Willingshausen. Socken aus, Kamera an – so etwa läuft für gewöhnlich die Vorbereitung von Fotografin Anna Lysikow, bevor sie sich ihren Fotomodels widmet. Denn barfuß arbeitet sie einfach am liebsten. Seit gut einer Woche knipst die Willingshäuserin fast ohne Pause für unsere gemeinsame Fotoaktion. Zum dritten Mal in Folge suchen wir unseren „Knirps“.

160 Eltern haben ihren Nachwuchs dafür angemeldet. „Das ist ein straffes Pensum, aber es macht unheimlich viel Spaß“, fasst Lysikow zusammen. Für sie bedeutet das acht bis zehn Termine à 45 Minuten pro Tag. Hinzu kommen die Nachbearbeitung der Bilder und das Treffen, um das Bild für die Wahl des „Knirps“ auszusuchen.

Quatsch machen ist ausdrücklich erlaubt: Mama Larissa Wagner (l.) versucht Isabella Maria im Kinderbettchen zum Lachen zu bringen. 

Für die einjährige Isabella Maria Wagner stand der Shooting-Termin am Freitag an. Mit ihren großen blauen Kulleraugen beobachtete sie Lysikow ganz genau, als diese sich zu ihr ans Sofa kniete. Auftauen und miteinander warm werden hieß die Devise. Nachdem Isabella Maria das von ihrer Mutter selbst genähte Outfit anhatte, ging es auch schon in das alte Kinderbettchen, das als Kulisse der Fotos dient.

Abgelenkt von den weichen Deckchen und süßen Kuscheltieren lag es nun vor allem an Mama Larissa, ihre kleine Maus zum Lachen zu bringen. Hüpfen, winken, rufen – alles war erlaubt. „Das ist ganz wichtig, weil jedes Kind auf andere Dinge reagiert. Eine Mutter sprang beispielsweise die ganze Zeit durch die Gegend, machte Headbanging und war nach dem Shooting fix und fertig“, erinnert sich Lysikow.

Zehn bis 15 Minuten fotografiert sie die Kleinen. Dabei achtet sie darauf, möglichst viele verschiedene Gesichtsausdrücke und Motive einzufangen. Isabella Maria positionierte sie dafür mal auf dem Bauch, mal sitzend an den Bettgittern. Als sie dabei in einer Stellung auf den Rücken rollte, bekam die Einjährige schlechte Laune. Doch bevor sie anfangen konnte zu weinen, hatte Lysikow schon eine Spieluhr in der Hand, um sie abzulenken. „Genau das macht Babyfotografie aus: Kinder sind einfach ehrlich und verstellen sich nicht – schöner kann es nicht sein“, sagt Lysikow.

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