Neue Holzskulpturen zieren den Schwälmer Katechismuspfad

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Noch provisorisch abgestellt: Die Holzskulptur von Künstlerin Daniela Schönemann zeigt einen Menschen in Bärenkostüm und ist bald Teil des Katechismuspfades.

Künstlerin Daniel Schönemann hat zwei Holzskulpturen gestaltet, die an der Niedergrenzebächer Kirche stehen und Teil des Katechismuspfads sind.

Niedergrenzebach. Der Kirchengarten in Niedergrenzebach ist wegen seines Außen-Taufbeckens etwas Besonderes. Seit Pfingsten stehen außerdem zwei Holzskulpturen der Künstlerin Daniela Schönemann daneben. Die sind Teil des Katechismuspfads, der an den Kirchen in Niedergrenzebach, Treysa, Ziegenhain, Trutzhain und Loshausen vorbeiführt. In allen Gärten sind Skulpturen zu sehen, die sich mit Luthers Katechismen auseinandersetzen.

Schönemann möchte mit ihren Skulpturen die Taufe als Wandlung darstellen und benutzt Mensch und Tier, um zwei Fragen auf den Grund zu gehen: Wieso werden keine Tiere getauft und weshalb verkleiden sich manche Menschen als Tier. „Die eine Skultur zeigt einen Menschen im Bärenkonstüm. Es soll zeigen, dass sich Personen oft verstecken und nach außen häufig ein verschöntes Bild von sich selbst zeigen. Nur vor Gott werden sie angesehen, wie sie sind“, erklärt Hans Gerrit-Auel, Pfarrer in Niedergrenzebach.

Noch stehen die Skulpturen provisorisch auf dem Weg zum Taufbecken. Der wurde übrigens von Wilhelm Peter neugestaltet und bildet von oben betrachtet einen Fisch – eines der ältesten Bekenntnis-Symbole. Im August sollen sie an beiden Eingängen des Kirchengartens platziert werden. An einer Infotafel erfahren die Besucher Näheres über die Hintergründe. „Durch die Skulpturen gibt es neue Symbole auf dem Pfad, der zum nachdenken anregt. Auf der rund 20 Kilometer langen Strecke können die Spaziergänger viele Eindrücke sammeln. Das ist etwas ganz anderes, als nur über den Katechismus zu lesen“, erklärt Auel.

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