Hospiz Kellerwald erhält Spende in Höhe von 2.500 Euro

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Schauten sich den Garten der Erinnerungen genauer an (v.l.): Rainer Barth, Lothar Vestweber, Siegfried Kneschke, Erika Karama, Friedhelm Schlitt, Christa Schmidt, Rudolf Löwer und Udo Scharf.

Mit den Spenden werden fünf Prozent der täglichen Ausgaben finanziert.

Gilserberg. Ein Hospiz ist ein Ort, an dem todkranke Menschen in Ruhe sterben dürfen – dieses Ziel verfolgen jedenfalls Erika Karama und ihre Kollegen im Hospiz Kellerwald in Gilserberg. Die Arbeit haben sie im Februar 2017 aufgenommen. Seitdem hat sich auch die Außenanlage zu einer grünen Wohlfühloase entwickelt.

Damit schwerkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase von Fachpersonal begleitet werden können, sind Hospizeinrichtungen auf Spenden angewiesen, denn die Krankenkassen übernehmen lediglich 95 Prozent der Kosten. „Ein Hospiz arbeitet also immer mit Fehlbeträgen. Der Förderverein versucht diesen Betrag aber so gering wie möglich zu halten“, sagt Lothar Vestweber, Erster Vorsitzender des Fördervereins Hospiz Kellerwald.

Den Fehlbetrag haben vor Kurzem zwei Spenden weiter verringert. Friedhelm Schlitt und Udo Scharf haben in Vertretung für die Deutsche Post AG 1.000 Euro gespendet. Rudolf Löwer aus Lischeid hat seinen 80. Geburtstag zum Anlass genommen, im Freundes- und Familienkreis Geld für das Hospiz zu sammeln. So kamen noch mal 1.500 Euro zusammen.

„Ich wusste vorher, dass wir mit unserer Spende eine wichtige Einrichtung unterstützen. Wie viel Herzblut die Mitarbeiter aber hier reinstecken und was sie alles für die Gäste machen, das war mir nicht bewusst und fasziniert mich sehr. Jetzt bin ich erst recht froh, dass wir uns für das Hospiz Kellerwald entschieden haben“, sagte Scharf.

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