Jugend stärken im Quartier: Hephata eröffnet neues Büro in Treysa

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Deutschlandweites Projekt "Jugend stärken im Quartier": Die Hephata-Berufshilfe eröffnet ihr neues Büro in Schwalmstadt-Treysa.

Schwalmstadt. "Jugend stärken im Quartier", so lautet der Name eines deutschlandweiten Projektes, an dem sich auch die Hephata-Berufshilfe beteiligt. Im Rahmen des Projektes erhalten Jugendliche und junge Erwachsene niedrigschwellige sozialpädagogische Angebote, um erfolgreiche Weichen für Schulausbildung oder Ausbildung zu stellen. Als Anlaufstelle hat die Berufshilfe am vergangenen Dienstag ein neues Büro im Herzen von Treysa eröffnet.

"An uns können sich junge Menschen mit allen Anliegen wenden, die sie belasten. Wir versuchen dann gemeinsam, eine Lösung zu finden", erklärte Projektleiter Fritz Gatzke, Mitarbeiter der Hephata-Berufshilfe, im Rahmen der Eröffnungsfeier. Das Angebot ist auch offen für jugendliche Flüchtlinge. Zu der Einweihung des Büros am 22. März waren Kooperationspartner aus beteiligten Organisationen gekommen, um sich einen Überblick über das Projekt zu verschaffen, das seit Ende 2015 läuft.

Hephata-Direktorin Judith Hoffmann begrüßte die Gäste und betonte, wie wichtig die neue Anlaufstelle ist: "Indem wir benachteiligte Jugendliche stärken, investieren wir in die Zukunft unseres Landes." Auch Detlef Schwierzeck, Erster Stadtrat Schwalmstadts, begrüßte die Eröffnung des neuen Büros in unmittelbarer Nachbarschaft des Rathauses: "Wir unterstützen das Projekt aus vollem Herzen, weil wir uns dadurch positive Effekte für den gesamten Sozialraum erhoffen."

Im Förderprogramm "Jugend stärken im Quartier" (JustiQ) bündeln erstmalig zwei Bundesministerien Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF). Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit arbeiten zusammen, um Leistungen aus verschiedenen Sozialgesetzbüchern möglichst unbürokratisch für Jugendliche zugänglich zu machen. Im Rahmen von JustiQ wird es verschiedene Unterprojekte geben, schilderte Viola Nadge-König. Sie koordiniert das Projekt für den gesamten Schwalm-Eder-Kreis.

Das Justiq-Projekt läuft zunächst bis Ende 2018. "Wir hoffen aber, dass wir das Angebot auch darüber hinaus verstetigen können", erklärte Lothar Eberhardt, Leiter der Hephta-Berufshilfe. Auch er freut sich, dass mit dem Projekt an vorhandene Netzwerke angeknüpft werden kann: "Die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten ist deutlich zu spüren und das ist wirklich Gold wert."

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