Junge Musiker geben Hospizarbeit eine Stimme

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Vor einem restlos ausverkauftem Konzert auf dem Ziegenhainer Paradeplatz unterhielten junge heimische Musiker vier Stunden lang das Schwälmer Publikum und sorgten so für einen Rekorderlös von unglaublichen 3090 Euro - zugunsten der ambulanten Hospizarbeit des Kirchenkreises Schwalm-Eder.

Schwalmstadt. Was einst mit 40 Konzertbesuchern im Jahr 2016 im La Copa begann, sollte am vergangenem Freitag seinen bisherigen Höhepunkt erleben. Vor einem restlos ausverkauftem Konzert auf dem Ziegenhainer Paradeplatz und exakt 164 Zuschauern unterhielten junge heimische Musiker vier Stunden lang das Schwälmer Publikum und sorgten so für einen Rekorderlös von unglaublichen 3090 Euro. Eine Summe von der selbst im vergangenem Jahr noch geträumt wurde. „Ich bin echt überwältigt“, kommentierte Mitorganisator Gerhard Reidt freudestrahlend das Rekord-Ergebnis.

Die Musikrichtungen waren alle sehr unterschiedlich. Von Jazz über Rock- und Popballaden bis hin zu Musicalsongs war das Repertoire nahezu unerschöpflich und garantiert für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Das es tatsächlich so war, konnte man dem anhaltenden Applaus und den finalen Zugabe-Rufen entnehmen. Die Zuschauer waren von der Leistung jeden einzelnen Künstlers mehr als begeistert. Der Funke sprang bereits mit den ersten Klängen über. Und das spürten auch die jungen Talente auf der Bühne. Danny Ziegert: „Ich mache das mit sehr viel Freude, um den Leuten zu helfen, die ihren letzten Weg gehen müssen“. Überhaupt ist es den Musikern ein großes Anliegen, der Hospizarbeit eine Stimme schenken zu können. Lena-Sophie Pudenz: „Es geht uns ums Zurückgeben“.

Als alle Musiker zum Finale gemeinsam noch einmal die Bühne eroberten und Lieder von ABBA und Sarah Connor sangen, gab es für das Publikum auf den Bänken kein halten mehr. Standing Ovations und ein anhaltender lauter Applaus als Bestätigung, aber auch vor allem Dank an die jungen Künstler. Dennis Krause: „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir dieses kleine Konzertbaby ins Leben gerufen haben“, erzählt der Mitorganisator und fügt hinzu, dass es für ihn „jedes Jahr eine Herzenssache ist“.

Auf der Benefiz für Hospiz-Bühne standen: Milena Buck, Danny Ziegert, Lena-Sophie Pudenz, Katja Völker mit dem Brüderduo Gino und Franco Di Garda (Absolut Unplugged) sowie Vanessa Schreiner und die Band Four in Hand. „Benefiz für Hospiz - Mit Abstand Gutes tun“ - ist eine durch Krause, Reidt und Silvia Naumann ins Leben gerufene Institution, welche die Arbeit der ambulanten Hospizarbeit des Kirchenkreises Schwalm-Eder würdigt. Dabei singen alle Künstler unentgeltlich für einen guten Zweck.

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