Karneval: KKdLT weiht neue Prinzenstraße in Treysa ein

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Wie es sich für richtige Karnevalhoheiten gehört, darf das amtierende Prinzenpaar des Karnevals-Komitees der Liedertafel Treysa nun in der Prinzenstraße residieren.

Treysa. Treysa ist fest in Narrenhand. Das musste auch Schwalmstadts Bürgermeister Stefan Pinhard spätestens am Samstag feststellen, als die Mitglieder des Karnevals-Komitees der Liedertafel Treysa (KKdLT) kurzerhand die Fritzlarer Straße umbenannten: Die Würdenträger Prinzessin Maike I. von den Gardeflämmchen (bürgerlich Maike Drescher) und Prinz Christian I. vom Junker Hansenturm (bürgerlich Christian Drescher) residieren ab sofort und bis zum Aschermittwoch in der Prinzenstraße. Unter strenger Beobachtung von Prinzesschen Luisa I. von Bibi und Tina (bürgerlich Luisa Drescher) kletterte Jürgen Walter wie in den vergangenen Jahren auf die Leiter, um das neue Straßenschild an der Laterne zu befestigen.

„Ich bin fasziniert, wie schnell es die Mitglieder des KKdLT schaffen, einen Straßennamen umzubennenen. In der Verwaltung würde das mehrere Monate dauern. Wenn mir der Rathausschlüssel abgenommen wird, gebe ich eine To-do-Liste mit, die gerne abgearbeitet werden darf“, scherzte Pinhard. „Es ist etwas Besonderes, in der Prinzenstraße zu wohnen“, sagte Prinzessin Maike. Auch für das vierjährige Prinzesschen Luisa sei es eine spannende Zeit. „Sie dachte zuerst, wir müssten umziehen, um in der Prinzenstraße wohnen zu können.“

Für die beiden Vollblutkarnevalisten ist es ein weiteres Highlight ihrer Zeit als Prinzenpaar. Maike I. ist nicht nur Tochter des Komitee-Chefs Günter Felgenhauer, sondern auch Gardistin durch und durch. Als Ehefrau darf sie zwar nicht mehr selbst mittanzen, dafür trainiert sie aber die Kinder- und Jugendgarde sowie die Gazellen. „Es ist ziemlich stressig im Moment und die Anspannung steigt, aber langsam regelt sich alles und die Schritte sitzen.“ Begleitet wird sie dabei meistens von Tochter Luisa, die sich zwischen den Mädels wohlfühlt und immer mittanzen darf.

Prinz Christian I. hat für den Adelstitel seinem Neustädter Karnevalsverein den Rücken gekehrt. „Für dieses Erlebnis kann ich das ruhig für eine Session machen. Ich wurde beim KKdLT mit offenen Armen aufgenommen.“ Auch die Unterstützung aus den eigenen Reihen ist groß: 60 Neustädter Narren werden die zweite Prunksitzung am 10. Februar besuchen. „Wir sind alle echte Karnevalisten. Wenn’s drauf ankommt, halten wir zusammen“, sagte Prinz Christian. Bis dahin müssen die beiden aber noch einiges erledigen, denn mit dem Adelstitel kommen auch Verpflichtungen. Für die kommenden zwei Wochen stehen die Besuche der einzelnen Gruppen auf dem Programm, denn als Prinzenpaar der 60. Kampagne müssen sie natürlich wissen, was ihr Gefolge dem Publikum präsentieren wird.

Die hoheitliche Kleidung wird derzeit noch fertiggestellt. „Wir waren jetzt schon so oft bei der Schneiderin, wir haben aufgehört zu zählen“, sagte Prinz Christian. Das Geheimnis um die Roben wird traditionell bei der ersten Prunksitzung am 3. Februar gelüftet. Doch Prinzessin Maike verrät: „Ich darf alles machen, was ich als Braut nicht durfte. Also ganz viel Glitzer.“

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