Knapp 175.000 Euro gehen nach Willingshausen

Europastaatssekretär Mark Weinmeister mit Bürgermeister Heinrich Vesper bei der Bescheidübergabe in der Antreffhalle
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Europastaatssekretär Mark Weinmeister mit Bürgermeister Heinrich Vesper bei der Bescheidübergabe in der Antreffhalle

Mit Unterstützung der Hessenkasse sollen Gehwegarbeiten im Ortsteil Wasenberg, die Errichtung einer Löschwasserzisterne am Bachweg sowie die Erneuerung des Lichtbands im Dach der Antreffhalle umgesetzt werden.

Willingshausen. Europastaatssekretär Mark Weinmeister war vergangene Woche in Willingshausen und hatte drei Förderbescheide mit einer Gesamthöhe von 174.839,26 Euro für die Kommune im Gepäck. Mit dem Geld im Rahmen der Hessenkasse sollen Gehwegarbeiten im Ortsteil Wasenberg, die Errichtung einer Löschwasserzisterne am Bachweg sowie die Erneuerung des Lichtbands im Dach der Antreffhalle umgesetzt werden. Insgesamt können somit Investitionen in Höhe von 211.899,08 Euro realisiert werden.

„Nie wurden Hessens Kommunen so unterstützt wie in diesen Jahren. Die HESSENKASSE wirkt und hat auch während der Pandemie viele Projekte angeschoben. Auch wenn es von Ort zu Ort Unterschiede in der finanziellen Ausstattung gibt, ist doch für die gesamte kommunale Familie in unserem Land ein stabiles Fundament für eine nachhaltige Entwicklung gelegt. Die HESSENKASSE ist bundesweit einmalig und Teil eines Gesamtpaketes, das es nur in Hessen gibt“, sagte Mark Weinmeister, der in diesem Zusammenhang auch auf den Schutzschirm, die Investitionsprogramme und den Kommunalen Finanzausgleich hinwies.

„Die Corona-Pandemie hat erhebliche Auswirkungen auf die Kommunen. Da geht es nicht nur um geringere Steuereinnahmen, weil Unternehmen über längere Zeit hinweg nur eingeschränkt arbeiten konnten, sondern die Kommunen sind auch in besonderem Maße gefordert, wenn es um die Organisation der Verwaltung, der Kindergärten und der Schulen geht. Hier hat sich in den letzten Monaten gezeigt, dass wir in Hessen zusammenstehen und die Krise gemeinsam angehen“, so Mark Weinmeister.

Unser Ziel ist es, gestärkt aus der Krise hervorzugehen und deshalb ist es auch richtig, weiter an notwendigen Infrastrukturmaßnahmen vor Ort festzuhalten. Jede Instandsetzung und jeder Neubau sind dabei Zukunftsprojekte. Denn Sie zeigen, dass wir hoffnungsvoll in die Zukunft investieren. Ich freue mich, dass mit den Förderzusagen gleich mehrere Projekte in Angriff genommen werden können“, so Mark Weinmeister bei der Übergabe der Förderzusagen.

„Mit einem Finanzbedarf von 105.000 Euro ist der Bau der Löschwasserzisterne das größte der drei Vorhaben. Mit über 82 Prozent übernimmt das Land den Löwenanteil der Finanzierung. Die Löschwasserzisterne hat auch eine wirtschaftliche Komponente. Sie soll die erforderliche Löschwassermenge für die Gewerbegebiete „Im Eisengarten“ sowie „Im Berge“ sicherstellen“, erläuterte der Europastaatssekretär, der weiter berichtete, dass für die Gehwegarbeiten in der Straße „Am Tanzplatz“ 21.899,08 Euro und für die Erneuerung des Lichtbandes im Dach der Mehrzweckhalle insgesamt 85.000 Euro an Investitionen vorgesehen seien.

„Ohne die Unterstützung des Landes würden viele dieser Investitionen derzeit zurückgestellt oder gar nicht erst vorgenommen werden. Auch wenn das Land oftmals den maßgeblichen Teil der Kosten übernimmt, sind die Eigenleistungen der Kommunen, die oftmals auch Kredite für die Eigenanteile aufnehmen müssen, eine besondere Herausforderung für die Zukunft. Mit den heutigen Förderzusagen investieren wir gemeinsam in die Zukunft und das ist ein wichtiges Zeichen“, so Mark Weinmeister

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