Kreditkartenbetrug: Schrecksbacherin kommt mit Schrecken davon

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Glück im Unglück: Unbekannte haben das Konto von Heike Stutz (r.) mit 2.228,04 Euro belastet. Jens Kraus (l.) von der Kreissparkasse in Schrecksbach half ihr dabei, das Geld wieder zurückzubekommen. Foto: Landzettel

Die Schrecksbacherin Heike Stutz muss mit Schrecken feststellen, dass sie Opfer von Kreditkartenbetrüger wurde. Doch sie hat Glück im Unglück.

Schrecksbach. Entspannt kamen die Schrecksbacher Heike Stutz und ihr Mann Manfred aus dem USA-Urlaub Anfang August zurück. Nach einem langen Flug, gönnten sie sich bei ihrer Ankunft in Frankfurt erst einmal ein leckeres Frühstück. Doch als Stutz mit ihrer Kreditkarte zahlen wollte, wurde ihr mitgeteilt, dass die Karte gesperrt war. "Ich dachte zuerst, dass einfach etwas kaputt ist", erzählt sie. Denn am Abend zuvor, den sie noch in Miami verbrachte, habe alles reibungslos funktioniert.Nichtsahnend ging Stutz zur Kreissparkasse in Schrecksbach und schilderte ihrem Berater Jens Kraus den Vorfall. Auch er habe zuerst einen technischen Fehler vermutet. Doch ein Brief von Mastercard klärt die beiden auf: Verdächtige Abbuchungen seien Mastercard auf Stutz’ Konto aufgefallen. Aus diesem Grund sei die Karte bis zur Klärung gesperrt. "Wir haben  uns dann zusammen hingesetzt und sind die Ausgaben durchgegangen", erklärt Kraus. Ingesamt achtmal haben die Täter das Konto von Stutz belastet und 2.228,04 Euro erbeutet. "Mit soviel Dreistigkeit rechnet doch keiner", sagt Stutz.  Auf den Rat von Kraus ging sie zur Polizei und erstattete Anzeige. "Alleine wäre ich nicht auf die Idee gekommen. Ich war heilfroh, dass Herr Kraus da war und mich bei allem unterstützt hat", erinnert sich Stutz. Auf ihr Geld musste sie nicht lange warten. Der volle Betrag wurde ihr nach etwa zehn Tagen zurückerstattet.Einschüchtern lässt sie sich von dieser Erfahrung nicht. Auch im nächsten Urlaub wird sie auf ihre Kreditkarte nicht verzichten. "Es ist entspannter als mit viel Bargeld herumzulaufen. Das hätte ich auch nie wiedergesehen. Am Ende ist alles gut ausgegangen und ich freue mich auf den nächsten Urlaub", sagt Stutz.

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