Kunsthandwerkermarkt in Treysa sorgt für zufriedene Gesichter

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Weil die verkaufsoffenen Sonntage und Herbstmärkte in diesem Jahr coronabedingt ausfallen mussten, haben sich der Gewerbe und Tourismusverein G.u.T. und Stadt Schwalmstadt eine Alternative überlegt: die Michaeliswoche. Davon profitierten Besucher und Einzelhändler in Treysa und Ziegenhain.

Schwalmstadt. Nicht nur von den Marktbeschickern, sondern auch immer wieder von den Besuchern war in Treysa zu hören: „Wir sind froh, dass wieder ein Kunsthandwerkermarkt stattfindet.“

Coronabedingt müssen in diesem Jahr viele Herbstmärkte ausfallen. Umso größer war die Freude bei den Ausstellern, die am vergangenen Wochenende beim kleinen Kunsthandwerkermarkt in Treysa ihre Waren präsentieren konnten. Keramikwaren, Filz- und Drechselarbeiten, selbstgefertigter Schmuck, Seifen, Imkereiprodukte, Dekoartikel aus verschiedenen Materialien und vieles mehr war an den 13 Ständen in ein einem leerstehenden Geschäftsraum in der Bahnhofstraße angeboten und fanden viele Abnehmer.

An gleich mehreren Ständen wurden Regina und Barbara Bauer fündig. Neue Ohrringe, eine Tasse, ein Kalender, Honig und ein Sitzkissen fürs Fußballstadion. Das Angebot des Marktes begeisterte die beiden Frauen, die extra aus Schrecksbach gekommen sind, um „ein wenig das Marktflair hier zu erleben“, so Mutter Regina. „Wir beide kommen selbst aus dem Kunsthandwerk“, ergänzt Tochter Barbara, „und wissen, wie wichtig die Märkte für die Aussteller sind.“

„Disziplinierte Besucher“

Zufriedene Gesichter gab es auch bei den Händlern. „Schön, dass wir wieder unsere Arbeiten zeigen können“, sagt Andreas Dippel, der an seinem Marktstand Drechselarbeiten präsentiert. Und auch Detlef Schwierzeck von P.S. Filzwerk zeigt sich zufrieden mit Verlauf des kleinen Kunsthandwerkermarktes: „Unter den Bedingungen, die gerade herrschen ist, es gut gelaufen. Es gab ausreichend Platz und die Besucher waren sehr diszipliniert.“ Es sei eine Bereicherung für die Stadt gewesen, so Schwierzeck.

Positives Fazit zieht auch die Stadt Schwalmstadt als Mitveranstalter. „Das Einrichten von Verkaufsständen in einem Leerstandsgebäude, das zur Fußgängereinbahnstraße wurde, hat sich als gute und vor allem umsetzbare Idee in Coronazeiten herausgestellt. Wir erhielten bereits viele Anfragen, ob wir den kleinen Kunsthandwerkermarkt wiederholen werden“, berichtet Michael Seeger von der Abteilung Wirtschafts-, Tourismusförderung und Stadtmarketing bei der Stadt Schwalmstadt.

Und auch insgesamt sei die Michaeliswoche aus Sicht der Stadt sehr positiv verlaufen, so Seeger.

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