"Laufbare Sauerei": Über 260 Athleten beim Silvesterlauf in Ziegenhain

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Was für ein Endspurt: Am letzten Lauf des Schwalm-Eder-Laufcups 2017 nahmen insgesamt 206 Sportler teil. Der Silvesterlauf im Ziegenhainer Schützenwald war damit wieder ein großer Erfolg.

Alle Jahre wieder – bereits zum 47. Mal – trafen sich Läufer jeder Alters- und Leistungsklasse zum Silvesterlauf im Ziegenhainer Schützenwald.

Bei zweistelligen Plusgraden meldeten sich über 260 Athleten beim Veranstalter Tuspo Ziegenhain an, darunter Dieter Vaupel, der bereits zum 34. Mal antrat. Gut ein Viertel der Läufer hatte sich für die 2.740-Meter-Strecke entschieden, der Großteil wollte jedoch drei Runden laufen, sodass am Ende 8.100 Meter auf dem Kilometerzähler zusammenkamen.

Beim ersten Lauf waren an der Startlinie gleich mehrere Generationen vertreten. Marielies Quehl vom SC Neukirchen debütierte mit gerade mal sieben Jahren im Wettbewerb. Peter Kalbfleisch vom VfB Schrecksbach hatte in seiner Altersklasse keine Konkurrenz – das Lauf-Urgestein feiert in Kürze seinen 80. Geburtstag.

„Es ist eine laufbare Sauerei“, beschrieb Tuspo-Vorsitzender Thomas Schrammel scherzhaft die Bodenverhältnisse, die auch diesmal keine neuen Streckenrekorde erwarten ließen. Mit einem Silvesterkracher gab Bernd Bick das Startsignal und dann setzte sich der Tross in Bewegung. Schnell zog sich das Feld auseinander und ehe man sich versah, kam der Schnellste den Weg zur ehemaligen Nachsorgeklinik heraufgerannt und bog auf die Zielgerade ein.

Bei 9:46 Minuten blieb die Uhr für Paul-Simon Reiß vom TuS Fritzlar stehen, gefolgt von André Lange und Philipp Stuckhardt (beide SC Neukirchen). Schnellste Läuferin war Madita Hendriks vom CJD-Oberurff, Lätitia Dittrich und Michelle Kapaun holten Silber und Bronze in der Frauenwertung. Für den großen Lauf wurde es voll an der Startlinie, doch nach dem Start trennte sich schnell die Spreu vom Weizen.

Matthias Berg vom LC Eschenburg lief dem Feld von Anfang an voran, immer gefolgt von Martin Herbold, Husen Kimo Fago und weiteren Spitzenläufern. Schnell hatten die Leistungssportler die Hobbyläufer überrundet, doch auch die gaben im schweren Gelände ihr Bestes. Im Zielbereich standen zahlreiche Fans und feuerten die Athleten immer wieder an, so auch der achtjährige Johannes Kappaun, der mit einer Holzratsche lautstark seine Schwester unterstützte. Vorjahressieger Berg schaffte es auch diesmal wieder. Bei den Frauen kam Jolina Vaupel als Erste ins Ziel.

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