Lions Club Schwalmstadt gibt 50.000 Euro für Bildungsprojekte

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Die Kinder der Grundschule in Ziegenhain freuen sich über neue Experimentierkästen, überreicht durch die Lions-Mitglieder Udo Happe (vorne links) und Michael König (dahinter stehend).

Der Lions Club Schwalmstadt investiert satte 50.000 Euro in Bildungsprojekte. Damit sollen junge Kinder aus der Schwalm gefördert werden.

„We serve“ – unter diesem Motto verfolgt der Lions Club Schwalmstadt seit mittlerweile zehn Jahren erfolgreich ein ganz besonderes Ziel: Die Förderung der Bildung von Kindern und Jugendlichen. Hierfür riefen die circa 40 Clubmitglieder den „Lions-Fonds für Bildung“ ins Leben.

Mit den Mitteln dieses Fonds unterstützen sie Bildungsangebote in der Schwälmer Region.

Unterstützung für Projekte, die zu scheitern drohen

Vor allem Bildungsprojekte, die zu scheitern drohen, weil private und öffentliche Mittel fehlen. „Seit dem Start unseres Bildungsfonds’ im Jahr 2007 haben wir inzwischen rund 50.000 Euro für die Förderung von Kindern und Jugendlichen bereitgestellt“, berichtete Lions-Präsident Uwe Such.

Die Fördermöglichkeit hat sich in der Region herumgesprochen und wird von Schulen, Kindergärten und Jugendeinrichtungen gerne genutzt. Klassen- und Studienfahrten konnten ermöglicht sowie Unterrichtsmaterialien, Spiele, Musikinstrumente und Jugendbücher für Bibliotheken gekauft werden.

Die Mittel für den Bildungsfonds erzielt der Club durch diverse Aktivitäten. Er ist unter anderem regelmäßig mit seinem antiquarischen Bücherverkauf auf drei Schwalmstädter Märkten vertreten und veranstaltet etwa alle zwei Jahre ein Konzert mit dem Heeresmusikkorps aus Kassel. Seit sieben Jahren organisiert er zudem gemeinsam mit dem Fitnesstudio „Aktivhaus“ den „Rotkäppchen-Spendenlauf“, einen Sponsorenlauf in Treysa.

Der Lions-Club fühlt sich darüber hinaus seit langem den internationalen Kontakten zwischen Jugendlichen verpflichtet. Seit in 1994 ein internationales Lions-Jugendcamp in Schwalmstadt ausgerichtet wurde, hat der Club in jedem Jahr zwei oder drei Jugendlichen die Teilnahme an Jugendcamps auf der ganzen Welt ermöglicht.

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