Mehrere Tausend Besucher beim Hephata-Weihnachtsmarkt in Treysa

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Die konnten an etwa 70 Marktständen schöne Deko und Geschenke kaufen.

Treysa.Am zweiten Advent vergangenen Jahres verwandelte der Schnee die Schwalm in eine echte Winterlandschaft, diesmal zeigte sich das Wetter eher von seiner herbstlichen Seite. Das hielt die Besucher des Hephata-Weihnachtsmarktes nicht ab, schließlich fand der größte Teil in den Räumen der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sowie der Hephata-Gärtnerei in Treysa statt.

Der Stand von Barbara Höppner und Ralf Schäfer gehörte zu den wenigen, die sich draußen auf dem Lindenplatz befanden – schon von weitem lockte er mit dem Duft nach frischem Popcorn. Auch Musiker Paddy Schmidt spielte mehrmals ein kleines Open-Air-Konzert, „bei Sonne kann doch jeder“, lobte er sein Publikum, das Wind und Regen trotzte.

Als es zwischendurch mal trocken von oben blieb, zog der Weihnachtsmann seinen Bollerwagen auf den Platz und verteilte süße Geschenke an die Besucher – Maria-Lara Schmitt und Paul Pfalzgraf begleiteten ihn in Schwälmer Tracht und warben für den Weihnachtsmarkt in Ziegenhain.

Drinnen ging es wie im großen schwedischen Möbelhaus zu. Wie durch ein Labyrinth schlängelten sich die Besucher durch die Werkstatträume und flanierten vorbei an Ständen mit Schönem, Praktischem oder Leckerem. Bei Gerhard Bathe etwa gab es Streichholzschachteln mit der Aufschrift „Notfallschneeflocken“, die viele kleine ausgestanzte Papiersterne enthielten.

Gudrun Vogel, Helga Fischer und Karin Hinkelthein von der Lebenshilfe Fritzlar strickten eine Masche nach der anderen – so arbeiteten sie auch während des Marktes an bunten Socken, Mützen oder Schals. Besonders lustig ging es bei der Bürstenmacherei zu. „Hier ist sogar eine Gebrauchsanweisung drauf“, warb Arbeitsgruppenleiter Steffen Heinz für die Badebürste, deren Borsten die Schrubbrichtung mit Pfeilen anzeigten.

Jürgen Knack und Uwe Wagner aus der Abteilung Industriemontage zeigten in der Papeterie, was man alles aus Papier und Pappe herstellen kann – ihre Geschenkverpackungen fanden großen Zuspruch. Die Abteilung Hauswirtschaft lockte mit Leckereien. Lisa-Marie Schröter, Franziska Knauff und Madeleine Helbig zauberten unter anderem frische Crêpes.

Etwa 70 Stände und das abwechslungsreiche Rahmenprogramm mit Posaunenmusik, Kinder-Theater und der Möglichkeit, ein Auto zu gewinnen, machten den Hephata-Weihnachtsmarkt erneut zum Anziehungspunkt für Besucher aus Nah und Fern.

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