Museum der Schwalm zeigt verborgene Werke aus dem eigenen Depot

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Zwischen alten Stühlen: Konrad Nachtwey mit dem „Bauer Pfalzgraf“ von Ferdinand von Reitzenstein. Fotos: Landzettel

Das Museum der Schwalm besitzt viele Exponate. Museumsleiter Konrad Nachtwey möchte sie nun den Besuchern zeigen.

Ziegenhain. Verborgen unter dem Dach liegen die wahren Schätze des Museums der Schwalm. Portraits, Ölgemälde und Bleistiftzeichnungen in verschiedenen Größen warten nur darauf, von den Besuchern bewundert zu werden.

Leiter Konrad Nachtwey möchte die Kunstwerke nicht länger verbergen und plant für das kommende Ausstellungsjahr, viele der Bilder zu zeigen. "Ich möchte nächstes Jahr die fremden Ausstellungen zurückschrauben und dafür zeigen, dass das Museum etwas zu bieten hat."

Das Motto soll lauten "Schätze der Heimat – Überraschungen aus dem Depot". Ihm sei dabei egal, ob die Bilder teilweise beschädigt oder schlecht bearbeitet seien: "Ich haue alles raus". Rund 1.300 Exponate hat das Museum vorzuweisen.  Darunter beispielsweise Portratits von Ferdinant von Reitzenstein und das Gemälde "Bauer Pfalzgraf" von Henner Knauf.

Ein beeindruckendes Portrait einer Dame sticht zwischen den anderen heraus. "Da ist mir weder die Herkunft noch der Maler bekannt. Das ist die größte Herausforderung eines Museumsleiters. Aber mir sind glücklicherweise nur die wenigsten fremd", so Nachtwey. Neben den regulären Ausstellungen, in denen die verborgenen Kunstwerke der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, sollen in einem separaten Raum regelmäßig weitere Depot-Exponate gezeigt werden. "Die werde ich willkürlich alle vier bis acht Wochen auswechseln. So gibt es neben der regulären Ausstellung immer etwas Neues zu entdecken", so der Museumsleiter.

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