Nach Wasserschaden: Hospiz Kellerwald in Gilserberg gibt Entwarnung

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Ort des Geschehens: Nachdem die Mitarbeiter des Hospiz den Wasserschaden bemerkten, wurden sofort Trocknungsmaßnahmen eingeleitet.

Nachdem die nasse Wand entfernt und der Raum getrocknet wurde kann das Hospiz Kellerwald in Gilserberg wahrscheinlich ab Mitte August seinen vollen Betrieb wieder aufnehmen.

Gilserberg. Für Erika Karama, Leiterin des Hospizes Kellerwald in Gilserberg, und ihre Kollegen war es ein schrecklicher Anblick, als sie Ende Juni die nasse Wand im Personalraum entdeckten. Grund dafür war ein Waschbecken, das ein Bauarbeiter nicht fachgerecht ans Wassernetz angeschlossen hatte.

Damals wurden sofort Trocknungsmaßnahmen durchgeführt und betroffene Wandstellen entfernt. Zu dieser Zeit war allerdings der Gesamtschaden nicht abzuschätzen. „Mit großer Erleichterung haben wir erfahren, dass keine Schäden am Gebäudefundament oder am Estrich feststellbar waren“, sagte Andreas Beck, Geschäftsführer der Paritätische Projekte gGmbH, Träger des Hospizes.

Eine eventuelle Belastung der Raumluft wurde über einen Bau-Chemiker untersucht, die Ergebnisse stehen noch aus.

Vergangene Woche wurde eine Spezialreinigung der betroffenen Räume durchgeführt und es konnte mit den Wiederherstellungsarbeiten begonnen werden. Nach deren Abschluss im Laufe dieser Woche folgt eine erneute Probennahme durch den Bau-Chemiker. „Wenn aus der Kontrollmessung keine Bedenken resultieren, kann dann die Betreuungs- und Pflegeaufsicht uns die Rückkehr zum Regelbetrieb gestatten. Wir hoffen, dass das in der zweiten Augusthälfte stattfindet“, so Beck.

In Absprache mit der Betreuungs- und Pflegeaufsicht war es während der vergangenen Woche trotzdem möglich, den Betrieb unter Beachtung von Auflagen fortzuführen und bis zu sechs Gäste palliativ zu begleiten. „Wir sind froh, dass alle aufgenommenen Gäste gemäß unserem Auftrag bis zuletzt im Hospiz leben konnten und können. Das Hospiz Kellerwald konnte seinen Beitrag im Netzwerk der nordhessischen Palliativversorgung somit unterbrechungsfrei leisten“, sagte Beck.

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