Nächstes Jahr: Ein Hospiz in Gilserberg

Sie bilden den Vorstand des Fördervereins „Hospiz Kellerwald“ (v.l.): Apotheker Kai Krähling, Altbürgermeister Lothar Vestweber, Dr. Dirk Fellermann (Asklepios-Kliniken), Dr. med. Reinhard Trolp (Vorsitzender im Trauer- und Hospiznetzwerk), Elisabeth Grümer (Unternehmerin und Initiatorin), Bürgermeister Rainer Barth, Günter Woltering (Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, LV Hessen.) und Dr. med. Joachim Klug. 
Foto: Privat
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Sie bilden den Vorstand des Fördervereins „Hospiz Kellerwald“ (v.l.): Apotheker Kai Krähling, Altbürgermeister Lothar Vestweber, Dr. Dirk Fellermann (Asklepios-Kliniken), Dr. med. Reinhard Trolp (Vorsitzender im Trauer- und Hospiznetzwerk), Elisabeth Grümer (Unternehmerin und Initiatorin), Bürgermeister Rainer Barth, Günter Woltering (Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, LV Hessen.) und Dr. med. Joachim Klug. Foto: Privat

Bereits 2009 wurde über die Errichtung eines Hospizes in Gilserberg nachgedacht. Jetzt wurden die Pläne konkretisiert.

Gilserberg. Seit 2009 wurden in der Gemeinde Gilserberg die Grundlagen zur Errichtung eines Hospizes geschaffen. Jetzt endlich wurde die Idee zur stationären Sterbehilfe durch die Gründungsversammlung und die Wahl eines Vorstandes konkretisiert. Künftig entsteht in der Gemeinde Gilserberg ein Gesundheitsnetzwerk aus Hausarztpraxis Nils Wagner-Praus/Marei Schoeller, Paritätischer Nachsorgeeinrichtung für Suchtkranke (PNS), Pflegeheim Kikra und Hospiz.

Die Initiatorin Elisabeth Grümer, die schon in Dortmund-Westrich ein Hospiz ins Leben rief, war maßgeblich an der Entstehung des Projekts beteiligt. Zusammen mit Hausarzt Dr. med. Joachim Klug und Altbürgermeister Lothar Vestweber wurde das Projekt Schritt für Schritt vorangetrieben.

Gilserbergs Bürgermeister, Rainer Barth, setzte seit Beginn seiner Amtszeit die Verhandlungen mit den Betroffenen fort, besuchte das Hospiz in Dortmund und führte entsprechende Gespräche im Arbeitskreis, zu dem Geschäftsführer Günter Woltering (Paritätischer Wohlfahrtsverband), Erika Karama (Einrichtungsleiterin der Paritätischen Nachsorgeeinrichtung Sucht), Dr. Dirk Fellermann (Asklepios-Kliniken), Dr. med. Reinhard Trolp (Asklepios-Klinik und Vorsitzender im Trauer- und Hospiznetzwerk), Dr. med. Joachim Klug (Hausarzt) und Lothar Vestweber (Altbürgermeister) gehörten.

Bauherr, Betreiber und Investor ist der "Paritätische Wohlfahrtsverband, LV Hessen". Günter Woltering und Erika Karama (Einrichtungsleiterin der PNS in Gilserberg) und Karl-Jürgen Schote (Leiter des Alten- und Pflegeheim Kikra) waren ebenfalls maßgeblich am Projekt Hospiz beteiligt.

Nächstes Jahr wird gebaut

Während der Gründungsversammlung herrschte Einigkeit unter den Anwesenden, dass es Pflicht eines jeden Menschen sei, Sterben zu erleichtern. Dies bedeute, Betroffene liebevoll und friedlich zu begleiten. Das Bauvorhaben wird voraussichtlich im kommenden Jahr realisiert, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem gilserberger Rathaus. Der geplante Standort befinde sich am Ortsausgang in Richtung Moischeid. In dem ebenerdig und fächerförmig gestalteten Gebäude mit Terrasse können insgesamt jeweils zehn Menschen in den letzten Tagen oder Wochen von Palliativärzten, speziell geschulten Pflegekräften und ehrenamtlichen Hospiz-Helfern mit spezieller medizinischer Qualität und liebevoller Fürsorge begleitet werden, heißt es dort weiter.

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