Neukirchens Bürgermeisterkandidat fordert wirtschaftliche Hilfe von Stadt

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Marian Knauff

Aufgrund des Corona-Virus fordert Marian Knauff Unterstützung seitens der Parlamentarier.

Neukirchen. Neukirchens Bürgermeisterkandidat Marian Knauff fordert die Stadtparlamentarier in einer Pressemitteilung auf, Hilfsangebote für Gewerbetreibende sowie Bürger zu schaffen. Die Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie haben das Leben, wie wir es kennen, grundlegend auf den Kopf gestellt. Das gilt auch für Neukirchens Bürgermeisterkandidaten Marian Knauff: In der vergangenen Woche gab das Innenministerium des Landes Hessen bekannt, dass alle Bürgermeisterwahlen bis frühestens November verschoben werden müssen. Eine Entscheidung, die der Neukirchener angesichts der aktuellen Lage zu 100 Prozent befürworte. Der 44-Jährige sehe gar Vorteile in der Verlegung. „Ich hoffe, dass so die Chance besteht, meine geplanten Termine mit den Bürgern nachzuholen“, sagt Knauff.

Knauff sorgt sich wegen wirtschaftlicher Folgen

Deutlich mehr Sorgen macht sich der Neukirchener um die heimische Wirtschaft. „Während zu Hause bleiben sicher das geringste Opfer ist, das im Kampf gegen die Krise gebracht werden muss, steht die Wirtschaft vor viel größeren Problemen, die sich mit jedem weiteren Tag im sogenannten ‚Shutdown-Modus‘ verschärfen“, erklärt der Bürgermeisterkandidat. Bund und Länder hätten mit der Corona-Soforthilfe einen ersten Schritt gemacht, vor allem kleinen Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern oder auch

Freiberuflern finanziell unter die Arme zu greifen. Seit Montag können die Anträge beim Regierungspräsidium Kassel gestellt werden. Dabei seien Soforthilfen zwischen 10.000 und 30.000 Euro möglich. „Ich kann auch den Gewerbetreibenden in Neukirchen nur dazu raten, diese Hilfe in Anspruch zu nehmen, sofern sie dafür in Frage kommen“, betont Knauff. Der Bürgermeisterkandidat macht jedoch auch deutlich, dass die Soforthilfe für viele nicht ausreichend sein wird. „Wirtschaftliche Hilfe muss deshalb auch kommunal geleistet werden. Auch hier gilt: Wir befinden uns in einer außergewöhnlichen Situation, die außergewöhnliche Maßnahmen erfordert“, macht der unabhängige Kandidat deutlich und hat konkrete Vorschläge ausgearbeitet, wie die Stadt Neukirchen ihren Gewerbetreibenden, aber auch Bürgern in Zeiten der Krise unter die Arme greifen kann. „Ich appelliere an die Neukirchener Parlamentarier, tätig zu werden und die durch den Virus in Not geratenen Bürger und die Gewerbetreibenden zu unterstützen“, erklärt Knauff.

Folgende Maßnahmen könnten dabei laut seinen Vorstellungen umgesetzt werden:

- Senkung des Hebesatzes für die Gewerbesteuer von 400 v. H. auf 380 v. H.
- Keine Mahnungen und keine Pfändungen für die Bürger und für die Betriebe, die durch Corona in Not geraten sind
- Angebot von zinslosen Stundungen
- Beförderungs- und Einstellungsstopp in der Kommunalverwaltung in 2020 (Kindergärten ausgenommen)
- Aussetzung der Gebühren für Sondernutzungserlaubnisse für Gewerbetreibende
- Aussetzung des Kostenbeitrags für die Nutzung der Kindergärten zunächst für den Monat April (falls längerer Schließung auch darüber hinaus)

„Für Fragen stehe ich allen Bürgern sowie den Gewerbetreibenden jederzeit zur Verfügung. Wir sind jetzt alle gefragt, unsere Einzelhändler, Gastronomen und alle anderen Unternehmer in dieser Zeit zu unterstützen. Jeder kann in irgendeiner Form einen Beitrag leisten“, so Knauff abschließend. Er sei unter Tel. 0170-2294224 (ausschließlich Anrufe), per E-Mail an info@marian-knauff.de, über seine Homepage www.marian-knauff.de, über Facebook Marian Knauff Bürgermeisterkandidat Neukirchen und über Instagram @marianknauffbgmneukirchen erreichbar.

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