,Nur gemeinsam sind wir die Stadt’

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Schwalmstadt. Alexander Dupont schwört auf ereignisreiche Zukunft ein

Schwalmstadt. Nach zwei Jahren der Planung zwischen den Gewerbevereinen  aus Treysa und Ziegenhain sowie der Stadt Schwalmstadt,  machen seit dem 21. Januar diesen Jahres beide Stadtteile gemeinsame Sache. Der Gewerbe- und Tourismusverein "G.u.T. für Schwalmstadt" soll den südlichen Landkreis voranbringen und als "Leuchtturm" ein Symbol des Zusammenwachsens sein.  Nicht umsonst lautet das Motto des Vereins "Was GUT für Schwalmstadt ist, ist GUT für die Region." Schon damals wurde angekündigt einen Stadtmarketingleiter einzustellen. Seit Mitte September ist der Marketingprofi Alexander Dupont nun Schnittstelle  zwischen den unterschiedlich Interessenträgern und unparteiischer Moderator wenn es darum geht, die Stadt nach vorne zu bringen. Und genau das hat sich der 27-Jährige auf die Fahnen geschrieben.Am Dienstagabend gab der ausgebildete Marketingkaufmann im Ziegenhainer Rathaus einen Überblick über die Chancen und Entwicklungspotentiale in gewerblicher wie auch touristischer Hinsicht. Seine Mission ist: Die Innenstädte beleben, damit die Kunden nicht im Internet kaufen. "Wer an seiner Stadt keinen Anteil nimmt, ist nicht ein stiller Bürger, sondern ein schlechter", mit dem Zitat des athenischen Politikers und Feldherren Perikles machte er deutlich, dass  nur gemeinsam Erfolge verbucht werden können. Dupont: "Eine Stadt sind nicht Straßen, Häuser und Plätze, sondern die Menschen, die sie aktiv mitgestalten." Es sei immens wichtig, den Namen Schwalmstadt als qualitativ hochwertige Marke bekannter zu machen. Gerade auch deshalb, weil es in der Region starke Mitbewerber, wie die Mittelzentren Kassel und Marburg, sowie mehrere unmittelbar benachbarte Mittelzentren gebe.

Steter Tropfen höhlt den Stein

Auch wenn die demografischen Prognosen bis zum Jahr 2050 alles andere als rosig aussehen – die Bevölkerungszahlen gehen demnach im Landkreis bis zu 20 Prozent zurück –  machte Dupont Mut: "Im kurz-, mittel- und langfristigen Bereich weist die Stadt Schwalmstadt starke Kaufkraftzuflüsse aus den umliegenden Städten und Gemeinden auf."Aber: Es müsse immer wieder deutlich gemacht werden, welche Vorteile es hat, die Stadt Schwalmstadt als Einkaufspunkt oder Unternehmensstandort zu wählen.Als eine seiner Hauptaufgaben sieht er es an, Events und Veranstaltungen zu etablieren und zu stärken. "Hier gibt es viele tolle Veranstaltungen auf die man aufbauen kann. Beispielsweise schwebt mir vor, im kommenden Jahr einen italienischen Spezialitätenmarkt anzubieten."Auf kritische Stimmen aus dem Publikum reagierte er mit: "Mit ist durchaus klar, dass die Region Schwalm viele tolle regionale Produkte zu bieten habe, wir müssen aber auch Neues wagen und den Besuchern Abwechslung bieten."  Dupont ist Ideengeber und Impulsträger für neue Eventformate. Auch hat er sich das Innenstadtmanagment auf die Agenda geschreiben. "Einkaufen statt klicken! Der Bürger muss sich mit der Stadt identifizieren können, dann kauft er auch gern vor Ort ein, statt seine Einkäufe im Internet zu tätigen." Dupont berichtete er, dass er sich für das Förderprogramm "Ab in die Mitte – Die Innenstadtoffensive Hessens" bewerben wolle, um zusätzliche Fördergelder für die Stadt zu erhalten.

Wachsam in die Zukunft

Im Bereich Tourismus arbeitet er eng mit dem Verein "Rotkäppchenland e.V." zusammen, um beispielsweise Kulturangebote mitzugestalten. Auch müsse der überregionale Bekanntheitsgrad erhöht werden, um die Zahl der Gäste zu erhöhen. Generell gilt: "Wir dürfen uns nicht auf dem ausruhen was wir bereits haben, sondern müssen mit wachsamen Auge in die Zukunft blicken. Nur gemeinsam sind wir die Stadt."

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