OloV-Netzwerkpartner des Schwalm-Eder-Kreis bilden Arbeitsgruppen

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Gemeinsam arbeiten sie an Bildungsstandards für den Schwalm-Eder-Kreis (vorne v.l.): Winfried Becker, Wolfgang Scholz und Jürgen Kaufmann sowie Bernd Wilke, Kay-Henric Engel, Jutta Kahler, Otto Prilop, Gabriele Stützer, Holger Kindler, Gerlinde Meyer und Olaf Rossmann (hinten v.l.).

Vor Kurzem haben die OloV-Netzwerkpartner die Zielvereinbarungen unterschrieben. Nun beginnt die Arbeit in den Gruppen.

Schwalm-Eder. Kürzlich unterzeichneten die Mitglieder der OloV-Steuerungsgruppe und Landrat Winfried Becker die Zielvereinbarungen in der Berufsbildung für den Schwalm-Eder-Kreis. Die OloV-Netzwerkpartner (Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule – Beruf) stimmen sich untereinander ab und versuchen im Konsens Bildungsstandards zu erarbeiten. Mit den Unterschriften unter die Zielvereinbarungen beginnt die Arbeit in sieben Arbeitsgruppen. Diese widmen sich unterschiedlichen Themen in den Bereichen Berufsorientierung, Matching und Vermittlung sowie der Akquise im Übergangsprozess Schule und Beruf. Mit der Arbeit in den Gruppen sollen konkrete Lösungsansätze gemeinschaftlich gefunden, formuliert und umgesetzt werden. „Es wird gerne das Trennende betont, dabei gibt es bei fast allen Themen gemeinsame Schnittmengen, die helfen, gemeinsame Bildungsstandards zu vereinbaren“, sagte OloV-Regional-Koordinator Wolfgang Scholz, der auch stellvertretender Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft ist. Die gemeinsame Verantwortung sieht Landrat Winfried Becker: „Jede Schülerin und jeder Schüler hat einen Anspruch auf möglichst gleich gute Bildungschancen. Das betrifft auch die Chancengleichheit bei der Berufsorientierung. Deshalb ist die Schaffung gemeinsamer Bildungsstandards sehr wichtig.“ Zu den Zielen gehört unter anderem, das bestehende Unterstützungsangebot für Schüler, Eltern und Schulen transparenter zu gestalten. Außerdem soll die Einstiegsqualifizierung (EQ) analysiert und weiterentwickelt werden. Auch möchten sich die Netzwerkpartner dafür einsetzen, die Belegung freier Ausbildungsplätze zu verbessern. Für jedes Ziel wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die Vorschläge zur Umsetzung erarbeiten soll.

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