Auf Promi-Wunsch nach Kalifornien: Sopranist Oswald Musielski aus Willingshausen singt in San Francisco

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Angekommen, eingecheckt und stolze acht Stunden warmgesungen: Oswald Musielski vor seinem Auftritt im Hotel „The Westin St. Francis“ in San Francisco.

Seine Stimme bringt ihn auf die großen Bühnen der Welt. Doch oft singt Sopranist Oswald Musielski auch vor einem kleinen, ausgewählten Publikum. So auch kürzlich, als der Ausnahme-Sänger aus Willingshausen von einem Promi nach San Francisco eingeladen wurde.

Sein Talent bringt ihn immer wieder auf die großen Bühnen dieser Welt. Sein Publikum ist prominent, seine Stimme gewaltig. Oswald Musielskis Stimmbänder schwingen in stolzen viereinhalb Oktaven. Von der seltenen Gabe des Sopranisten und Countertenors lässt sich die High Society aus der Musik- und Modebranche nur allzu gern persönlich überzeugen.

Auf Wunsch und Einladung singt der Mann von Welt, der auf dem Land lebt, vor elitären Kreisen. Erst am vergangenen Wochenende bekam der Cosmopolit, der zwischen seinen vielen Reisen immer wieder gern in seine Heimat – das beschauliche Willingshausen – zurückkehrt, deutschen Boden unter den Füßen.

Zuvor war der 30-jährige Wahl-Schwälmer mit polnischen Wurzeln spontan nach San Francisco gejettet. In der amerikanischen Millionen-Metropole hatte ein spezieller Kunde um Musielskis Darbietungen gebeten. Angekommen im „Financial District“, mitten in San Franciscos bekanntestem und zentralstem Stadtviertel „Union Square“ wurde das berühmte Hotel „The Westin St. Francis“ zur Bühne des Ausnahme-Sängers.

Zwei Hingucker: Die Lobby des bekannten Hotels "The Westin St. Francis" und Sopranist Oswald Musielski.

In einer Umgebung, die als Shopping-Paradies bekannt ist und mehr als jede andere im Norden Kaliforniens für Kulinarik, Kunst und Kultur steht, demonstrierte Musielski einem erlesenen Publikum aus geladenen Gästen eine zweistündige Abhandlung seines facettenreichen Könnens. Das redselige Publikum verstummte, als Musielskis „Once upon a time“ durch den imperialen Ballsaal in der 31. Etage hallte. Ein Meer aus Lichtern, das die imposanten Kronleuchter von der Decke warfen, gab den atmosphärischen Rahmen. „Die schönen Frauen in ihren Ballkleidern, die eleganten Männer in edlen Smokings – das war schon ein Schmaus für die Augen“, schwärmt Musielski, als wir den Sopranisten unter der Woche, zusammen mit seinem Management, zum Redaktionsgespräch treffen.

Aber welche Berühmtheit war es denn nun, die den Ausnahme-Künstler aus der Schwalm in die Vereinigten Staaten reisen ließ? „Die Namen meiner Kunden verrate ich nicht mehr. Damit habe ich schlechte Erfahrungen gemacht“, blockt Musielski ab. Klar, es geht in diesem Geschäft auch immer um Diskretion. „Aber auch darum, keinen falschen Eindruck zu erwecken. Ich singe genauso gern für mein Publikum in der Schwalm“, stellt der 30-Jährige klar.

In seiner Heimat solle niemand denken, dass er sich einen Auftritt des Sopranisten zur eigenen Hochzeits- oder Familienfeier nicht leisten könne. „Weitaus wichtiger als die Gage ist mir, dass sich die Menschen wirklich an meinem Gesang erfreuen. Sie sollen für einen Moment ihren Alltag vergessen.“ Und genau deshalb dürften auch in diesem Jahr seine zwei etablierten Konzerte in Treysa wieder nicht fehlen.

Zwei Konzerte stehen in Schwalmstadt an

Noch in diesem Jahr gibt Oswald Musielski zwei Konzerte in Schwalmstadt. Sein Herbstkonzert am Freitag, 26. Oktober, findet ab 20 Uhr in der katholischen Heilig-Geist-Kirche im Treysaer Steinkautsweg statt. Das Weihnachtskonzert steigt am Sonntag, 2. Dezember, ebenda. Karten können per E-Mail an info@oswald-musielski.combestellt werden. Kosten für das anstehende Herbstkonzert: 20 Euro im Vorverkauf, 23 Euro an der Abendkasse. Spezielle Meet-and-Greet-Karten kosten 50 Euro.

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