Reservisten gedenken Absturzopfern am Schwarzenbörner Knüllköpfchen

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Erwiesen eine militärische Ehrenbekundung: Die Reservisten um Heinz Schmerer (l.).

Reservist Heinz Schmerer möchte verhindern, dass der Helikopterabsturz von 1959 in Vergessenheit gerät. Deshalb organisiert er regelmäßig Gedenkfeiern am Knüllköpfchen.

Schwarzenborn. Der 14. Januar 1959 ist vor allem ehemaligen Soldaten aus dem Schwalm-Eder-Kreis in Erinnerung geblieben. Damals stürzte ein Hubschrauber mit acht Soldaten am Knüllköpchen in Schwarzenborn ab. Sie waren auf dem Weg in den Vogelsbergkreis, um anderen Absturzopfern zu helfen.

Heute erinnert eine Gedenkstätte an das Unglück von damals, um das sich Stabsfeldwebel a.D. Heinz Schmerer und andere Reservisten kümmern. Regelmäßig organisiert er Gedenkfeiern, wie zuletzt zum Volkstrauertag am vergangenen Wochenende. Zwei Angehörige der Opfer waren neben Reservisten vor Ort. „Schade ist nur, dass kein aktiver Soldat teilgenommen hat. Und das, obwohl die Zusage aus Wiesbaden kam“, sagt Schmerer enttäuscht. Es sei das bis heute schwerste Unglück der Bundeswehr im zivilen Bereich gewesen. Deshalb soll es seiner Meinung nach zur Tradition werden, an dieses Unglück zu erinnern und der Opfer zu gedenken.

Am Volkstrauertag fand daher eine Andacht in der Klosterkirche statt. Im Anschluss daran legten die Reservisten einen Kranz an der Gedenkstätte nieder und erwiesen eine militärische Ehrenbekundung. Aus persönlichen Gründen muss sich Schmerer aus der aktiven Pflege der Gedenkstätte zurückziehen. Er hoffe aber, dass seine Nachfolger weiterhin Gedenkfeiern veranstalten, damit das Unglück und die verstorbenen Soldaten nicht vergessen werden.

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