Rohde: Schuh-Hersteller öffnet Outlet und stellt Personal ein

Nach der Insolvenz: Der Ziegenhainer Schuh-Hersteller Rohde öffnet seinen Outlet-Center und will neues Personal einstellen.

Seit dem Tag der Gründung der Rohde Shoes GmbH sind rund sieben Monate vergangen. „Es waren sieben intensive, schwierige, aufregende, aber stimulierende Monate“, so Renato Lo Presti, italienischer Geschäftsführer. Das vorrangige Ziel sei gewesen, die Winterkollektion 2017/18 nach den Turbulenzen der Insolvenz zu produzieren und zu liefern.

Es galt, das Vertrauen deutscher und ausländischer Lieferanten zurückgewinnen, um die Ware möglichst zeitgerecht auf den Markt zu bringen. Grundlegend dabei sei die proaktive Reaktion aller Mitarbeiter gewesen, die an die Entwicklungsstrategie des Unternehmens glauben und das Relaunch-Ziel der Marke in allen europäischen Märkten teilen.

Darüber hinaus habe auch die Unterstützung der italienischen Muttergesellschaft Condor Group (inblu) einen wichtigen Beitrag geleistet, die sowohl finanziell als auch produktiv die Phase des Neustarts von Rohde unterstützt. Derzeit arbeite das Unternehmen mit Hochdruck daran, die Winterlieferungen abzuschließen. „Die Kunden haben in dieser schwierigen Zeit großes Vertrauen in die Marke und Bindung an die Marke bewiesen und trotz der Lieferprobleme die bisherige Phase der Konsolidierung von Rohde positiv begleitet“, sagt Lo Presti.

Zur Unterstützung dieses Neubeginns plant das Unternehmen Neueinstellungen in den Bereichen Rechnungswesen, Kundenbetreuung, Produktionsplanung, Marketing und Logistik. Auch die Wiedereröffnung des Rohde Outlet in Ziegenhain stehe in Kürze an, nachdem seitens der Stadt eine entsprechende Genehmigung erteilt wurde. Der Blick in die Zukunft soll aber nicht die Vergangenheit von Rohde vergessen lassen. Neben allen anderen Aktivitäten sei daher der Aufbau eines Museums geplant, in dem die Besucher die Historie von Rohde zurückverfolgen können, die im Jahr 1947 in Schwalmstadt seinen Anfang nahm.

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