"Rotkäppchen-Woche" verspricht märchenhaftes Shoppen in Schwalmstadt

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Der erste Sonntag im November gehört seit Jahren in Schwalmstadt einer Dame: Dem Rotkäppchen. Doch dieses Jahr ist alles anders. Statt einem „Rotkäppchen-Sonntag” gibt es ab heutigen Samstag eine „Rotkäppchen-Woche“. Was es damit auf sich hat, verrät „Rotkäppchen“ Lisa Marie Schäfer.

Schwalmstadt. Der erste Sonntag im November gehört seit Jahren in Schwalmstadt einer Dame: Dem Rotkäppchen. Märchenhafte Unterhaltung, gemütliches Bummeln, genussvolles Schlemmen und erlebnisreiches Shoppen in Treysa, so kennen die Schwalmstädter und Gäste den „Rotkäppchen-Sonntag“ mit verkaufsoffenen Sonntag und bunten Markttreiben. Doch dieses Jahr ist alles anders. Das gilt auch für die lieb gewonnene Tradition des „Rotkäppchen-Sonntags“. Statt an einem Tag, bieten Händler und Gewerbetreibende aus Schwalmstadt eine ganze Woche lang besondere Preisaktionen für ihre Kunden, um diese zum regionalen Einkaufen zu animieren. Was die Besucher während der neu ins Leben gerufenen „Rotkäppchen-Woche“ sonst noch erwartet, verrät „Rotkäppchen“ Lisa Marie Schäfer im Interview mit dem SCHWÄLMER BOTEN.

Wie erleben sie als Rotkäppchen die aktuelle Situation?

Schäfer: Natürlich haben die Corona-Pandemie und die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus auch Folgen für mein persönliches Leben und für mein Wirken als Rotkäppchen. Wir alle müssen uns in unserem täglichen Leben einschränken und rücksichtsvoll miteinander umgehen. Veranstaltungen können nicht wie gewohnt stattfinden. Als Rotkäppchen trete ich somit auch leider seltener in Erscheinung.

Zu den Veranstaltungen, die ausfallen mussten, zählt auch der Rotkäppchensonntag in Treysa. Stattdessen gibt es nun die Schwälmer Rotkäppchenwoche in Ziegenhain und Treysa. Was halten Sie von der Neuerung?

Schäfer: Ich bedaure es natürlich sehr, dass der verkaufsoffene Rotkäppchen-Sonntag ausfallen muss. Aber im Vordergrund steht die Gesundheit. Auch ich als Rotkäppchen trage jetzt eine große Verantwortung im Umgang mit meiner Großmutter und anderen Mitmenschen. Aus diesem Grund halte ich die zeitliche Entzerrung der verkaufsfördernden Maßnahme für richtig.

Während der Schwälmer Rotkäppchenwoche können die Bürgerinnen, Bürger und Gäste Schwalmstadts regional einkaufen, von vielen tollen Preisaktionen profitieren und dabei dennoch Hygiene- und Verhaltensregeln einhalten.

Wird das Rotkäppchen während der Aktionswoche zu sehen sein?

Schäfer: Das kleine Rotkäppchen wird am Samstag, 31. Oktober, durch die Einkaufsstraßen in Ziegenhain und Treysa flanieren. Eine Woche später, am Samstag, 7. November, werde ich dasselbe tun. Aufgrund der aktuellen Situation werden wir keine Süßigkeiten verteilen. Wir bitten um Verständnis.

Haben Sie als Expertin für unsere Leser einen Tipp, was man während der Rotkäppchen-Woche nicht versäumen sollte?

Schäfer:  Die Rotkäppchen-Woche dient in erster Linie dazu, zu zeigen, was wir in Ziegenhain und Treysa alles zu bieten haben. In Schwalmstadt erhalten Sie alles, was Sie benötigen. Damit wir uns auch künftig vor Ort versorgen können, ist es notwendig, die stationären Einzelhändler, Gastro-Betriebe und Dienstleistungsunternehmen zu unterstützen.

Viele Geschäfte in Ziegenhain und Treysa bieten während der Schwälmer Rotkäppchen-Woche tolle Preisaktionen an. Da lohnt es sich, besonders Einkäufe – auch schon für die sich langsam nahende Weihnachtszeit – zu erledigen.

Im Haupthaus von Heynmöller Kleidung in Treysa wird es während der gesamten Aktionswoche eine märchenhafte Comic-Ausstellung geben. Und der Stenografenverein öffnet am Sonntag, 1. November, seine Türen in der Bahnhofstraße 28 für Besucher.

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