Währungsbetrug mit rumänischer 1.000-Lei-Banknote in Schwalmstadt-Treysa

Letzten Sonntag wurde auf der Landesstraße 3155 ein 27-Jähriger aus Schwalmstadt Opfer eines Währungsbetruges mit einem nicht mehr aktuellen 1.000-Lei-Geldschein aus Rumänien.

Schwalmstadt-Treysa. Der 27-Jährige wurde am Sonntag, 1. Juli, gegen 12.30 Uhr durch eine winkende Person auf der Landesstraße 3155 zwischen Treysa und Sachsenhausen veranlasst, mit seinem Pkw am Straßenrand anzuhalten. Der Mann bat um den Tausch eines 1.000-Lei-Geldscheines (rumänische Währung) in Bargeld der Währung Euro.

Dabei rechnete der Mann auf seinem Smartphone vor, das der vorgelegte rumänische Geldschein einen Umrechnungswert von circa 214 Euro hätte. Der gutgläubige junge Mann ließ sich darauf ein und gab dem Mann 200 Euro Bargeld und nahm dafür den Lei-Geldschein entgegen. Als der 27-Jährige Anfang der Woche den rumänischen Geldschein in einer Bank umtauschen wollte, erfuhr er, dass dieser keinen Wert hat.

Hinweis der Redaktion: Die aktuell höchste Banknote in Rumänien ist der 500-Lei-Geldschein. 1.000-Lei-Geldscheine gab es mehrfach in den letzten 100 Jahren rumänischer Geschichte. Zuletzt 1991 als kurz darauf, 2003, sogar 1-Million-Lei-Geldscheine gedruckt wurden. (Quelle: Wikipedia) Wer auf Ebay nach den Scheinen mit vierstelliger Summe sucht, findet schnell heraus, dass diese nur etwa 1 Euro Verkaufswert bringen.

Der Betrüger wird wie folgt beschrieben: circa 35 Jahre alt, circa 1,75 bis 1,80 Meter groß, schlanke Gestalt, kurze schwarze lockige Haare, braunen Teint, kein Bart, trug eine auffällige Holzkette um den Hals, trug schwarze Kleidung und sprach Englisch. Er war in Begleitung eines circa sechs bis sieben Jahre alten Jungen, der ebenfalls ein südländisches Aussehen hatte.

Hinweise bitte an die Polizeistation Schwalmstadt unter Tel.: 06691-9430.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Schüler der Steinwaldschule in Neukirchen hängen Plakate gegen die der Partei "Die Rechte" auf

Plakate gestaltet, bestellt, verteilt, gekleistert und aufgehangen - Schüler setzten politische Idee von vergangener Woche heute unter anderem in Neukirchen um.
Schüler der Steinwaldschule in Neukirchen hängen Plakate gegen die der Partei "Die Rechte" auf

Kommentar zu antisemitischen Wahlplakaten: Es braucht mehr Reaktionen auf die offene Fremdenfeindlichkeit!

Redakteur Michael Seeger lobt die Schüler, die sich mit Plakaten gegen Rechts engagieren, für ihren Einsatz und kritisiert die teils untätige Politik.
Kommentar zu antisemitischen Wahlplakaten: Es braucht mehr Reaktionen auf die offene Fremdenfeindlichkeit!

Treysa: Rundballenpresse im Wert von 72.000 Euro gestohlen

Zwischen Freitag und Samstag haben Unbekannte eine Rundballenpresse im Wert von 72.000 Euro von dem Gelände eines Landmaschinenhandels "In der Aue" in Treysa gestohlen.
Treysa: Rundballenpresse im Wert von 72.000 Euro gestohlen

Neuntes Oldtimertreffen fand in Neukirchen statt

Alte Traktoren und Bundeswehrfahrzeuge konnten die Besucher am Wochenende in Neukirchen bestaunen.
Neuntes Oldtimertreffen fand in Neukirchen statt

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.