Erneuter Währungsbetrug mit rumänischer Banknote bei Neukirchen

Auf der B254 kurz vor der Ortslage Neukirchen-Asterode wurde ein hilfsbereiter 45-Jähriger aus Neukirchen Opfer eines Währungsbetruges.

Neukirchen-Asterode. Wir berichteten am Donnerstag, 5. Juli, über einen ähnlichen Betrugsversuch.

Der 45-Jährige wurde am Sonntag, 1. Juli, gegen 10.30 Uhr von ausländischen Personen angehalten, die Hilfe suchten, da sie angeblich kein Diesel mehr für eines der Fahrzeuge hatten. Der Neukirchener war hilfsbereit, fuhr zurück nach Neukirchen und holte einen 5-Liter-Kanister mit Dieselkraftstoff.

Nun teilten die Herren dem Helfer mit, dass sie mit 5 Liter Diesel nicht weit kommen würden und boten einen Geldtausch an. Der 45-Jährige ging nach einer Überprüfung der Währung im Internet auf den Tausch ein. Er gab ihnen 140 Euro und bekam dafür einen 1.000-Lei-Schein, der umgerechnet 214 Euro wert sein sollte. Bei diesem Geldschein handelte es sich aber um alte rumänische Währung, die wertlos ist.

Die Täter konnten wie folgt beschrieben werden:

Haupttäter: circa 40 Jahre, circa 180 Zentimeter, kräftig, graue kräuselige Haare, dunkler Teint, braune Augen, keine Brille, 3-Tage-Bart (schwarz-grau), sprach sehr gebrochenes Deutsch.

Begleiter: circa 25 Jahre, circa 175 Zentimeter, sportlich, schwarze Locken, dunkler Teint, braune Augen, keine Brille, kein Bart, trug Löcherjeans und dunkelblaues Hemd. Er hatte auffällige einfarbige Tätowierungen an der Innenseite des Unterarms und sprach sehr gutes Englisch.

Zu der Gruppe gehörte noch eine Frau, circa 40 Jahre, kräftige Gestalt, lange dunkle Haare, sowie zwei Kinder: Junge, circa sechs Jahre und Mädchen circa vier Jahre.

Alle Personen hatten ein süd-ost-europäisches Aussehen und schienen eine Familie zu sein. Die Gruppe war mit zwei Pkw unterwegs: dunkler Audi A6 Kombi, älteres Modell und silber-metallic-farbener VW-Passat Kombi, (Diesel-Fahrzeug), beide mit rumänischen Länderkennungen.

Hinweise bitte an die Polizeistation Schwalmstadt unter Tel.: 06691-9430.

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