Schnatz am Paradeplatz Ziegenhain: Schwälmer Steine-Team ruft zu neuer Aktion auf

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Die Aktion endet am 1. September anlässlich Ziegenhain vom Feinsten.

Haben den Anfang gemacht und Steine zu einem Schwälmer Schnatz gelegt: (v. li.) Janina und Malte Riebeling, Rotkäppchen Sophie Scheibe und Jenny Scheibe.

Schwalm-Eder. Längst sind sie überall in der Schwalm und weit darüber hinaus zu finden: Schwälmer Steine. Die von Janina Riebeling ins Leben gerufene Facebookgruppe (wir berichteten) zählt mittlerweile fast 6.500 Mitglieder. Die Idee dahinter ist einfach und wunderschön: anderen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern und eine Freude bereiten. Schwälmer Motive, Schwälmer Wörter, Schwälmer Redewendungen, aber auch viele andere Motive zieren die Schwälmer Steine. Zum Teil sind schon wahre Kunstwerke entstanden. Ein beliebtes Motiv ist immer wieder der Schnatz gewesen, vielmehr die rote Kappe über dem Haarknoten.

So kam Riebeling die Idee, eine Gruppenaktion zu starten. Sie möchte auf dem Ziegenhainer Paradeplatz den größten Schnatz der Schwalm entstehen lassen – aus vielen einzelnen Schwälmer Steinen. Die sollen so simpel gestaltet sein, dass jeder mitmachen kann. Die Vorgabe ist ein großer roter Schnatz. Darüberhinaus sind der Kreativität der Künstler keine Grenzen gesetzt. „Am besten zum Malen eignen sich Acrylstifte oder Pinsel und Acrylfarbe. Da die Steine dem Wetter ausgesetzt sein werden, sollten sie vor dem Auslegen zusätzlich noch mit einer dünnen Schicht Klarlack versiegelt werden“, sagt Riebeling. Der Startschuss zu der Aktion fiel am Dienstag. Das Schwälmer Steine-Team rund um die Niedergrenzebächerin hatte im Vorfeld schon etliche Schwälmer Steine mit entsprechendem Motiv für die Aktion vorbereitet. Auch Heidrun Englisch vom Rotkäppchenland hatte 19 Steine mitgebracht – einen für jeden Mitgliedsort des Rotkäppchenlandes. Sie legten die Steine so aus, dass ein Schnatz erkennbar wurde. Ab sofort darf jeder seine passend bemalten Steine dazu legen und zwar so an den Rand, dass das Gebilde weiter aussieht wie ein Schnatz.

Die Aktion endet am 1. September anlässlich Ziegenhain vom Feinsten. Um 18 Uhr wird dann der größte Schnatz der Schwalm vermessen und es findet eine Tombola statt. Die Lose bietet das Schwälmer Steine-Team im Laufe des Tages an. Sie werden nicht verkauft, sondern gegen eine freiwillige Spende abgegeben, die der ambulanten Hospizarbeit im Kirchenkreis Ziegenhain zugute kommen wird. Zu gewinnen gibt es Sachpreise und Gutscheine von Schwälmer Geschäftsleuten. Wer auch noch einen Preis zur Verfügung stellen möchte, kann sich unter schwaelmer.steine@gmx.de melden. Nach dem Vermessen am Finaltag wird der größte Schnatz der Schwalm wieder aufgelöst. Alle Anwesenden dürfen einen Stein mitnehmen und an anderer Stelle wieder auslegen.

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