Schwälmer Metzger erfolgreich bei der Nordhessischen Ahle Worscht Meisterschaft

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Im Landgasthof Bechtel in Zella ging es um die Wurst: Viele Metzger aus der Fleischer-Innung Schwalm-Eder kamen hier zusammen, um ihre Auszeichnungen entgegenzunehmen.

Anfang März fand in Kassel die Nordhessische Ahle Worscht Meisterschaft statt. Die sechs Fleischerinnungen aus der Region hatten zum dritten Mal zu diesem ungewöhnlichen Wettbewerb eingeladen. Über 200 Proben waren von den Handwerksbetrieben eingeschickt worden, die eine Jury aus Fachleuten und Ahle-Worscht-Fans unter die Lupe nahm.

Vergangenen Sonntag trafen sich die Organisatoren und die Teilnehmer zum sogenannten „Metzger-Brunch“ im Landgasthof Bechtel in Zella. Nach dem gemeinsamen Mittagessen war es dann soweit, die Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme wurden überreicht. „Der Sieger ist heute die Ahle Worscht“, verkündete Obermeister Uwe Köhler aus Hofgeismar und bekam dafür Beifall von allen Seiten. Staatssekretär Mark Weinmeister hob die Bedeutung der „kulinarischen Botschafterin Nordhessens“ hervor, nach der er regelmäßig in Wiesbaden, Berlin oder Brüssel gefragt werde.

„Sie ist weit mehr als ein Lebensmittel, sie ist ein identitätsstiftendes Kulturgut“, sagte er voller Überzeugung. „Ich wünsche ihnen allen, dass sie immer Nachwuchs finden, dem sie ihr Wissen weitergeben können“, gab er den Fleischern mit auf den Weg. Anschließend überreichten die Obermeister jeweils ihren Innungsmitgliedern die Urkunden. Dabei ging etwa die Hälfte an Teilnehmer aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Auch die Schwälmer Metzger waren sehr aktiv. So wurden beispielsweise Peter und Bernd Bornmann für ihre geräucherte runde Rote ausgezeichnet und Volker Luckhardt aus Seigertshausen erhielt unter anderem eine Urkunde für die „Knüll-Keule“. Zella war gleich zweimal vertreten.

Stefan Völkers luftgetrocknete Runde gehörte ebenso zu den Spitzenprodukten wie die „Zellaer Halbe“ aus dem Hause Bechtel. Letztes war gleich mit drei Generationen vertreten: Firmengründer Wilhelm Bechtel, sein Sohn Kurt und Enkel Johannes freuten sich gemeinsam über die Auszeichnung. Einige hatten ihre Kinder mitgebracht, darunter auch Moritz Engel aus Großalmerode-Laudenbach. „Ich will auch mal Metzger werden“, war sich der Elfjährige bereits sicher und hielt selbstbewusst eine Stracke in die Kamera. Zum gemeinsamen Abschlussfoto versammelten sich die nordhessischen Traditionshandwerker, trotz eisiger Temperaturen, im Freien – stolz präsentierten sie sich für ihren Berufsstand.

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