Schwälmer Fußballer Sebastian Müller spielt für Arminia Bielefeld

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Freudige Gesichter: Der DSC Arminia Bielefeld informierte seine Fans über den Stürmer-Transfer mit einem Foto bei Vertragsunterzeichnung mit Sebastian Müller (li.) und Samir Arabi  (Geschäftsführer Sport) über seinen Twitter-Account.

Der 19-jährige Stürmer hat Anfang Januar einen Vertrag bis Juni 2023 unterschrieben.

Schwalmstadt/Bielefeld. In Wiera und Schwalmstadt hat Sebastian Müller seine Liebe zum Fußball entwickelt und sein Talent für diesen Sport gefördert. In der Jugend spielte er dann unter anderem mehrere Jahre für die TSG Wieseck, bevor ihm 2016 der Sprung zum 1. FC Köln gelang. In der Hinrunde der aktuellen Saison in der A-Junioren-Bundesliga schoss er in 14 Spielen 13 Tore. Durch diese Leistung wurden auch andere Vereine auf das Schwälmer Talent aufmerksam. Anfang Januar folgte nun der nächste Schritt in Müllers Karriere: Der 19-Jährige hat beim Zweitligisten Arminia Bielefeld einen Vertrag bis 30. Juni 2023 unterschrieben.

LOKALO24: Wie kam es zu dem Wechsel nach Bielefeld?

Sebastian Müller: Mein Vertrag in Köln wäre im Sommer ausgelaufen und Arminia ist jetzt in der Winterpause auf mich zugekommen. In den Gesprächen habe ich mich sofort wohlgefühlt, daher war es für mich die richtige Entscheidung, sofort zu wechseln. Ich kann das halbe Jahr bis zum kommenden Sommer als Eingewöhnungsphase nutzen und muss das nicht mehr im Sommer machen.

Was bedeutet der Wechsel für Dich persönlich und sportlich?

Erstmal bedeutet das einen Umzug. Ich wohne in Bielefeld zunächst im Hotel, aber nach der Rückkehr aus dem Trainingslager mache ich mich sofort auf die Suche nach einer geeigneten Wohnung für meine Freundin und mich. Sie wird dann im April nach Bielefeld kommen.

Begonnen hat Deine Karriere in Wiera und Schwalmstadt. Wann hast Du erkannt, dass Dich Dein Talent zu höherklassigen Vereinen bringen kann?

Das hat mehr mit harter Arbeit als mit Talent zu tun. Ich habe früher in der Hessenauswahl gespielt, das hat mir geholfen, nach Köln zu wechseln. Dort habe ich hart gearbeitet, aber natürlich gehört auch etwas Glück dazu.

Hast Du noch Kontakt zu früheren Trainern und Mitspielern?

Speziell mit Deniz Solmaz aus meiner Wiesecker Zeit halte ich noch engen Kontakt, aber auch mit anderen ehemaligen Jugendtrainern habe ich Kontakt und wir schreiben uns ab und zu. Das ist wirklich schön. Wie ist die Resonanz zu Deiner sportlichen Entwicklung generell aus der alten Heimat? Ich bekomme natürlich viele Nachrichten von Familie und Freunden und von Menschen, mit denen ich viel zu tun hatte. Aber es hat jetzt nicht spezifisch etwas mit der Region zu tun.

Bist Du hin und wieder noch auf heimischen Sportplätzen oder generell in der Schwalm unterwegs?

Auf Sportplätzen nicht mehr, aber ab und zu versuche ich nach Hause zu kommen und zu schauen, was da los ist. Aber der Fußball bleibt dann in Bielefeld und in der Schwalm kümmere ich mich um meine Familie und Freunde.

Was wünschst Du Dir für die Zukunft?

Vor allem Gesundheit, dass ich von Verletzungen verschont bleibe und so meinen Weg fortsetzen und mich weiterentwickeln kann.

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