Schwalmstadt: Flüchtlingshilfe von Arbeit und Bildung erhält Bus

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Große Unterstützung: Der neue VW-Bus wird die Arbeit in den Flüchtlingsprojekten von Arbeit und Bildung erleichtern.

Damit sich der Verein Arbeit und Bildung in Schwalmstadt noch besser um Flüchtlinge kümmern kann, steht ihnen nun ein großer Bus zur Verfügung.

Schwalmstadt. Der Landkreis Schwalm-Eder ist flächenmäßig der zweitgrößte Landkreis Hessens. Hier legen die Menschen weite Wege zurück, vor allem nach Treysa, wo sich Bildungsträger, Beratungsstellen, Ämter und Behörden befinden. Auch Flüchtlingsunterkünfte sind im Landkreis weit verteilt und es ist schwer für viele geflüchtete Menschen, integrative Kursangebote und Beratungsdienste der Bildungsträger wahrzunehmen.

„Wir freuen uns deshalb sehr, dass uns das Volkswagen Werk einen Bus zur Verfügung stellt. Das ist eine ganz direkte Unterstützung unserer Flüchtlingsarbeit. So können wir Fahrdienste organisieren und Flüchtlingen die Teilnahme an Bildungsmaßnahmen ermöglichen“, so Kordula Weber, Außenstellenleiterin von Arbeit und Bildung in Schwalmstadt. Der gemeinnützige Verein berät im Rahmen des Netzwerks „BLEIB in Hessen II“ Flüchtlinge unabhängig vom Aufenthaltsstatus in arbeitsrelevanten Fragen mit dem Ziel, die Flüchtlinge zum Arbeitsmarkt hinzuführen.

Weiterhin werden in Eignungsfeststellungen Kompetenzen der Flüchtlinge bezüglich ihrer beruflichen Orientierung getestet. In gemeinnützigen Arbeitsgelegenheiten arbeiten geflüchtete Männer und Frauen im Bereich Garten- und Landschaftspflege, Nähwerkstatt und Gartenbau. Diese Projekte sind Teil des Flüchtlingskonzeptes von Jobcenter und Landkreis, die sich mit innovativem Engagement für die Umsetzung von Integrationsmaßnahmen für Flüchtlinge einsetzen.

Eine neue Arbeitsgelegenheit (AGH) hat bei Arbeit und Bildung zum 26. April gestartet, in der Flüchtlinge unter fachlicher Anleitung einen Garten mit Obst und Gemüse bewirtschaften. Die Erträge werden den Tafeln des Landkreises zur Verfügung gestellt. Auch zum Transport der Ernte in die Verteilungsstellen kann der Bus eingesetzt werden. Er kann ebenfalls für Fahrten für die einheimischen Teilnehmenden mitgenutzt werden. „Die AGH ist ein Projekt, in dem Bedürftige für Bedürftige arbeiten. Besonders hier ist die direkte Hilfe durch den Bus besonders willkommen und wertvoll“, so Weber.

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