Der FC Schwalmstadt muss dringend umdenken

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Schwalmstadt. Der FCS ist abgeschlagenes Tabellen-Schlusslicht der Fußball-Hessenliga. Das muss sich ändern. Ein Zwischenruf von Michael Seeger.

Schwalmstadt. Der Mannschaft um Trainer Christoph Keim fehlt derzeit ein entscheidender Spielertyp in der Offensive. Einer jener Spieler, die lange Bälle "festmachen" können, wie es in der Fußballer-Sprache so schön heißt. Ein Stürmer Marke "Bulle" also, der Flugbälle halten und nachrückende Spieler gezielt einsetzen kann.

Spieler dieser Art haben bereits die Schuhe für den FCS geschnürt. Ich denke da vor allem an Ingmar Merle, der inzwischen erfolgreich für den KSV Hessen Kassel kickt, oder etwa an Patrick Herpe. Dieser verließ den Verein und wechselte zum FC Homberg in die Gruppenliga – ein "herper" Verlust für den FC Schwalmstadt. Sei es drum, solch ein Spieler findet sich im aktuellen Kader nunmal nicht. Und deshalb muss im Team ein Umdenken stattfinden. Eine alternative Spielweise muss her. Es muss flach und über Außen gespielt werden. Die Seiten müssen schneller verlagert werden. Laufwege müssen besser einstudiert werden. Hohe Befreiungsschläge aus der Abwehr bringen derzeit nunmal nicht die erhoffte Entlastung.

Und ohnehin: Brauchbare Hessenliga-Spieler sprießen nicht einfach so aus dem Boden. Man muss sie sich selbst heranziehen. Und genau das macht der Verein. Er setzt mit Allessandro Seck sogar einen A-Jugend-Torwart mit viel Potential ein. Natürlich brauchen junge Spieler aus den eigenen Reihen ausreichend Zeit, um sich entfalten zu können. Sie müssen jede Erfahrung mitnehmen. Und so entwickeln sich derzeit genügend Spieler des FCS weiter, reifen und wachsen an ihren Aufgaben, Woche für Woche, Spiel für Spiel. Einzig: Sie brauchen Einsatzzeiten und ein geduldiges Umfeld, um ihr ganzes Potential auszuschöpfen. Geben wir ihnen die Zeit, die sie dafür benötigen!

Wie denken Sie über die sportliche Situation beim FCS? Senden Sie ihre Meinung per Mail an michael.seeger@mb-media.de oder kommentieren Sie den Beitrag direkt.

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