In Schwalmstadt steht das Fahrrad im Fokus

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Bürger beteiligen sich am Fahrradverkehrskonzept.

Schwalmstadt. "Ihre Mitwirkung am Radverkehrskonzept Schwalmstadt ist nun gefragt", erklärt Bürgermeister Dr. Gerald Näser. Die Stadtverordnetenversammlung hatte Ende 2013 die Erstellung eines Radverkehrskonzeptes beschlossen. Der Magistrat hatte bei fünf Fachplanungsbüros die Konzepterstellung angefragt. "Ich bin froh, dass wir das renommierte Planungsbüro VAR aus Darmstadt beauftragen konnten", so Näser.

Büroinhaber Uwe-Christian Petry ist studierter Verkehrsplaner. Über seinen Planungsauftrag sagt er: "Uns geht es um ein pragmatisches Konzept und um die Mitwirkung der Betroffenen". Er und sein Mitarbeiter Benjamin Schneider haben die Radrouten im Stadtgebiet bereits unter die Lupe genommen. Dabei sind sie die gut 150 Kilometer auch selbst abgefahren. Dem Radverkehrsbeauftragten der Stadt, Ulrich Wüstenhagen,  liegen die Alltagsradler besonders am Herzen. "Das Konzept soll helfen, Lösungen aufzuzeigen, sodass das Fahrrad künftig häufiger als Verkehrsmittel genutzt wird und nicht nur zum Freizeitradeln", sagt Wüstenhagen.

In enger Abstimmung mit dem Radverkehrsbeirat wurde ein hierarchisch abgestuftes Radverkehrsnetz für den Alltagsradverkehr entwickelt. Dort sind, neben direkten Pendlerradrouten zu den Nachbarkommunen, sogenannte Basisrouten enthalten, die alle Stadtteile mit den Kernstädten Treysa und Ziegenhain und untereinander verbinden. Das Radverkehrsnetz kann online unter hier abgerufen und eingesehen werden.Alle Bürger sind eingeladen, sieben kurze Fragen zu beantworten. Der Fragenbogen kann unter schwalmstadt.varad.de aufgerufen und ausgefüllt werden.

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