Schwalmstadt Warriors gewinnen letztes Heimspiel der Saison

1 von 14
2 von 14
3 von 14
4 von 14
5 von 14
6 von 14
7 von 14
8 von 14

Am Sonntag stand das letzten Saisonspiel für die Schwalmstadt Warriors auf dem Plan. Mit viel Kämpfergeist konnten sie ihre Gegner besiegen.

Treysa. Bereits 1978 wurde in Treysa American Football gespielt, allerdings nur auf der Leinwand des „Burgtheaters“ von Lothar Unger. Im Film „Sie nannten ihn Mücke“ traten Bud Spencer und seine Chaostruppe gegen die Profis der US-Armee an und gewannen am Ende. Mit Gründung der Schwalmstadt Warriors wurde American Football in den 90er Jahren auch in der Schwalm real. Nach einer zwölfjährigen Pause sind die Warriors seit vergangenem Jahr wieder aktiv.

Mit der erneuten Gründung kommen immer mehr Fans in den Live-Genuss der populärsten Sportart der USA. Im jüngsten Heimspiel trafen die Gastgeber auf die Neuwied Raiders. Dazu versammelten sich am Sonntag etwa 400 Fans im Schwalmstadion in Treysa. Schon vor dem Spiel herrschte Volksfeststimmung. Der Fanclub aus dem Treysaer Lokschuppen beispielsweise reiste lautstark mit Schlepper und Anhänger an.

„We are blue, we are white – we are Schwalmstadt’s Dynamite“ („Wir sind blau, wir sind weiß – wir sind Schwalmstadts Dynamit“), heizte Stadionsprecher Andreas Schmelzer die Fans immer wieder an und Kai Rößler aus Leimsfeld ließ regelmäßig die „Hörner der Verdammnis“ ertönen, wie er seine luftdruckbetriebene Achtklang-Fanfare nennt.

Um 15 Uhr war „Kick off“, der Anstoß beim Football. Dann lieferten sich die beiden Teams vier Spielviertel, zu je 15 Minuten, sportlich faire Kämpfe auf dem Platz. Mal drängte die Schwälmer Offense (Angriff) die gegnerische Defense (Verteidiger) zurück, mal gewannen die Gäste wieder einige Yards zurück. Insgesamt fünf Schiedsrichter sorgten für einen ordnungsgemäßen Verlauf des Spiels, für das ein umfangreiches Regelwerk existiert.

Nicht nur auf dem Platz konnte man Helden sehen. Am Stand der Stefan-Morsch-Stiftung, die sich der Hilfe Leukämie- und Tumorkranker verschrieben hat, konnte man sich für die Stammzellen-Datei typisieren. „Mit etwas Spucke könnt ihr Leben retten“, motivierte Andreas Schmelzer die Besucher. Daraufhin ließ sich auch Jugendspieler Lukas Meystädt bei Rolf Jürgen Klein testen.

Im Spiel lagen die Gastgeber nach dem zweiten Viertel in Führung, doch im nächsten Quarter wurden sie von den Raiders überholt. Am Ende siegten die Warriors jedoch mit 9:7 und Kai Rößler ließ noch einmal lautstark die „Hörner der Verdammnis“ ertönen.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Heiße Dusche löst Feueralarm und damit Feuerwehreinsatz aus

In Melsungen löste der Dampf einer Dusche in einem Gästezimmer einen Feueralarm aus, weshalb die Wehr anrückte
Heiße Dusche löst Feueralarm und damit Feuerwehreinsatz aus

Russisches Ensemble "Loyko" gastiert in Treysa

Melancholie, Sentimentalität, aber auch feuriges Viruosentum - das verkörpern die drei Musiker des russischen Gypsy-Ensembles "Loyko".
Russisches Ensemble "Loyko" gastiert in Treysa

Treysa: Acoustic-Bar der Pepperland-Group geht in die vierte Runde

Lunng Fern, Einfach Edel und FatCats treten am Samstag bei der Acoustic-Bar der Pepperland-Group in Treysa auf.
Treysa: Acoustic-Bar der Pepperland-Group geht in die vierte Runde

Paukenschlag im Schwalmstädter Stadtparlament: Fraktionsvorsitzender legt Mandat nieder

Es sollte eine denkwürdige Sitzung der Schwalmstädter Stadtverordnetenversammlung werden. Als am Donnerstagabend der Vorsitzende der CDU-Fraktion ans Mikrofon trat, …
Paukenschlag im Schwalmstädter Stadtparlament: Fraktionsvorsitzender legt Mandat nieder

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.