Schwalmstadt und Willingshausen investieren mit KIP in Straßen und Gebäude

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In Willingshausen kann dank KIP investiert werden (v.l.): Udo Schölling, Bürgermeister Heinrich Vesper, Europastaatssekretär Mark Weinmeister, Horst Faust und Stefan Völker.   

Rund 2,5 Millionen Euro investieren die Stadt Schwalmstadt und die Gemeinde Willingshausen in die Sanierung von Straßen und Gebäuden. Möglich macht das das Kommunale Investitionsprogramm (KIP).

Schwalmstadt/Willingshausen. Europastaatssekretär Mark Weinmeister übergab vor Kurzem an die Stadt Schwalmstadt und die Gemeinde Willingshausen Förderzusagen aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP).

Schwalmstadt investiert 2,2 Millionen Euro

Mehr als 2,2 Millionen Euro fließen dabei allein nach Schwalmstadt. Die Summe wird in die Umgestaltung der Gehwege und in die Beleuchtung in der Treysaer Bahnhofstraße, in die energetische Sanierung und den Ausbau der Kita Wiegelsweg in Treysa, der Kita Hosenmatz in Treysa und der Kita Steinweg in Ziegenhain, in die Sanierung des Kinderplanschbeckens und Nichtschwimmerbeckens im Freibad in Ziegenhain sowie in die Instandsetzung des Hexenturms in Treysa investiert.

Europastaatssekretär Mark Weinmeister im Gespräch mit Bürgermeister Stefan Pinhard während des Rundgangs durch die Bahnhofstraße.

Während eines Rundgangs über die neu gestaltete Bahnhofstraße informierte sich der Staatssekretär über die Verwendung der Mittel. Rund 800.000 Euro an Eigenmittel steuert die Stadt Schwalmstadt zur Umgestaltung noch zusätzlich bei.

„900.000 Euro werden allein für die Erweiterung der Kita Wiegelsweg verwendet. Diese Investition in die Zukunft Schwalmstadts trägt den steigenden Herausforderungen im Bereich der Kinderbetreuung in besonderer Art und Weise Rechnung. Damit macht sich Schwalmstadt fit für die Zukunft“, betonte Weinmeister.

Willingshausen saniert Gebäude 

Sieben Förderzusagen von insgesamt 300.000 Euro nahm Willingshausens Bürgermeister Heinrich Vesper entgegen. Die Mittel werden zu großen Teilen in energetische Sanierungen sowie in Maßnahmen der Luftreinhaltung investiert. Darüber hinaus fallen Baumaßnahmen verschiedenster Art an. „Gerade die energetische Sanierung kommunaler Gebäude ist eine hervorragende Investition“, bekräftigte Staatssekretär Mark Weinmeister.

Die Sanierung der Antreffhalle wirke sich langfristig positiv auf die Umwelt sowie den kommunalen Haushalt aus. Ebenso sei der Austausch des emissionsstarken Baggerladers durch einen neuen Mobilbagger eine aus umweltschutzgesichtspunkten zu begrüßende Investition. A

ußerdem wird in Loshausen die Brücke über den Walsbach und in Merzhausen eine Stützmauer im Bereich der Zufahrt zum Friedhof erneuert. An vier Gemeindestraßen werden darüber hinaus Schäden beseitigt und in der Untergasse entlang des Betriebsgrabens der Dorfmühle die Geländer erneuert.

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