TSV Schwarzenborn setzt Mähroboter bei Platzpflege ein

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Sind zufrieden mit dem neuen Mähroboter (v.l.): Jürgen Liebermann, Jochen Liebermann, Jürgen Dickhaut und André Dickhaut.

Nachdem ohnehin ein neuer Rasenmäher gekauft werden musste, entschieden sich die Verantwortlichen für die günstigere und umweltfreundlichere Variante.

Schwarzenborn. Summend und auf Rädern dreht seit Mai das neueste Mitglied des TSV Schwarzenborn seine Runden über den Sportplatz. Mit seinen scharfen Messern schießt es für den heimischen Fußballverein zwar keine Tore, dafür sorgt es für beste Platzbedingungen.

 14.500 Euro hat der neue Mähroboter den Verein und der Stadt Schwarzenborn gekostet. Doch die sieht Bürgermeister Jürgen Liebermann gut investiert. „Wir hätten sowieso einen neuen Mäher anschaffen müssen. Letztendlich haben wir uns für die günstigere Variante entschieden, die darüber hinaus noch gut für die Umwelt ist.“ Außerdem sei die Qualität des Rasens durch den Roboter gestiegen.

2.000 Kilometer hat der seit Mai bereits zurückgelegt. „Da wir keine Person benötigen, die sich auf den Rasenmäher setzt, haben wir etwa 200 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit eingespart, die wir anders einsetzen können. Außerdem macht der Roboter so gut wie keinen Lärm“, erklärt Erster Vorsitzender Jürgen Dickhaut.

Mit einer Schnittbreite von 105 Zentimetern benötigt der Roboter circa einen Tag, um den Platz zu mähen. Außerdem kann er unabhängig von Tageszeiten und Witterung eingesetzt werden. André Dickhaut, Anlagen- und Gerätewart des Vereins, ist per Handy mit der Maschine verbunden. Dadurch kann er ihn von zu Hause oder unterwegs einfach starten. „Außerdem ist er mit GPS ausgestattet. Wenn er gestohlen wird, bekomme ich sofort eine Benachrichtigung“, sagt André Dickhaut.

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