49. Silvesterlauf lockt 250 Läufer in den Ziegenhainer Schützenwald

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Bei eisigen Temperaturen gingen wieder viele Ausdauersportler an den Start.

Ziegenhain. Auf dem Teich am Ziegenhainer Schützenhaus schwamm eine kleine Eisschicht, der Waldboden war leicht angefroren und der Himmel zeigte sich nahezu wolkenfrei. Beste Bedingungen also für den Silvesterlauf, den der TuSpo Ziegenhain zum 49. Mal als sportlichen Jahresabschluss organisiert hatte.

Am Start für die 2.700-Meter-Runde reihten sich 108 hochmotivierte Hobbyläufer und Leistungssportler auf. Die siebenjährige Greta Opper vom TuSpo Borken war die Jüngste im Teilnehmerfeld. Dieter Vaupel vom Gastgeberverein war mit 71 Jahren der Älteste, obendrein trat er zu seinem 36. Silvesterlauf an. Nach dem Start zog sich das Läuferfeld rasch auseinander, gut neun Minuten später kamen die ersten bereits wieder aus dem Schützenwald heraus – für Sieger Hans-Gerrit Auel (SC Steinatal) blieb die Stoppuhr bei 9:58 Minuten stehen. Weitere neun Minuten später hatte es auch Nachwuchsläuferin Greta geschafft. Gemeinsam mit Papa Michael und ihrer Freundin Alexia Schildwächter rannte sie durchs Ziel.

Für die dreifache Distanz hatten sich über 140 Läufer angemeldet. Sie starteten traditionell nach dem Knall eines Silvesterkrachers. Auch hier war die Altersspanne beachtlich. Der 13-jährige Valentin Ochs (SC Steinatal) ging als Jüngster an den Start, Horst Teichert (SG Olympia 1896 Leipzig) und Peter Kalbfleisch (VfB Schrecksbach) gehörten zur Klasse M80.

Auf der langen Strecke wurden die Leistungsunterschiede besonders deutlich. Die Favoriten, die letzte Punkte für den KSK-Schwalm-Eder-Laufcup sammelten, setzten sich zügig vom Feld ab. Vorjahres-Zweiter Matthias Berg vom SC Steinatal stürmte nach nur 26:12 Minuten über die Ziellinie, Dario Hördemann (KSV Baunatal) und Martin Herbold (TuSpo Borken) folgten jeweils im Minutenabstand. Jolina Vaupel (TSV 1889 Geismar) schaffte ihren Hattrick. Nach den Siegen in den beiden Jahren zuvor, lief die 17-Jährige erneut ihrer Konkurrenz davon. Der zehn Jahre alte Streckenrekord von Tanja Nehme (Ski-Club Meißner) blieb jedoch weiterhin unangetastet. Nach 64:31 Minuten kam auch der letzte Läufer ins Ziel, der von den Zuschauern noch einmal einen Extraapplaus bekam – mit heißem Tee oder kaltem alkoholfreien Bier stießen die Athleten auf den sportlichen Jahresabschluss an, bevor wieder idyllische Ruhe in den Schützenwald einkehrte.

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