Stadtsparkasse Schwalmstadt stellt neuen Heimatkalender vor

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Stellten den 36. Heimatkalender der Stadtsparkasse in Treysa vor (v.li.): Uwe Schmitt, Wilhelm Bechtel, Reinhard Hooß, Lothar Ditter, Helmut Brauroth, Carsten Schultheiß, Andreas Matz und Michael Göbel.

Die Stadtsparkasse Schwalmstadt hat ihren neuen Heimatkalender für das Jahr 2018 vorgestellt. Es ist die bereits 36. Ausgabe des beliebten Kalenders. Ab dem Weltspartag sind 2.000 Exemplare in der Geschäftsstelle (Bahnhofstraße in Treysa) erhältlich. Ein Vorgeschmack:

Im Haupthaus der Stadtsparkasse Schwalmstadt schwelgten am Donnerstagvormittag acht Männer in Erinnerungen. Anlass gab die 36. Ausgabe vom Heimatkalender der Stadtsparkasse. Zu dessen Vorstellung hatten der Vorsitzende des Stadtsparkassen-Vorstands, Wilhelm Bechtel, und Vorstandsmitglied Reinhard Hooß eingeladen.

Weil Schwalmstadts Bürgermeister Stefan Pinhard, der kraft Amtes Verwaltungsratsvorsitzender ist, terminlich verhindert war, wurde er durch den Ersten Stadtrat Lothar Ditter vertreten.

„Pünktlich zum Weltspartag am Montag wird der Kalender verfügbar sein“, versprach Marketingleiter Andreas Matz. Gedruckt wurden 2.000 Exemplare von der Druckerei Plag. „Eine so lange und enge Zusammenarbeit ist heute nicht mehr selbstverständlich“, brachte es Michael Göbel, Betriebsleiter der Treysaer Druckerei, auf den Punkt.

Bechtel stellte deshalb klar: „Den Kalender irgendwo bei einem Online-Anbieter drucken zu lassen würde nicht zu uns passen. Wir lassen das lieber in Schwalmstadt machen.“ Das Ergebnis jedenfalls kann sich sehen lassen: Auf der Titelseite ist der Hexenturm, eines der Wahrzeichen Treysas, zu sehen. Uwe Schmidt hat das Motiv von einem Feuerwehr-Leiterwagen aus aufgenommen.

Im Laufe des Jahres erwarten den Betrachter des Kalenders dann beispielsweise stimmungsvolle Bilder aus den Schwalmwiesen, der 28 Meter hohe Kirchturm von Wasenberg (im Willingshäuser Ortsteil hatte die Stadtsparkasse einst ebenfalls eine Geschäftsstelle. Der Ort zählt noch immer zum Geschäftsgebiet) und der Haaßehügel während des Hessentages in 1995.

Neben Schmitt waren es wieder einmal Helmut Brauroth und Carsten Schultheiß, die einige der sehenswerten Aufnahmen lieferten. Während der Vorstellung des 36. Kalenders erhielten die Anwesenden im Konferenzraum der Stadtsparkasse einen Eindruck von Schmidts und Brauroths breitem stadtgeschichtlichen Wissen. Beim Anblick eines Fotos der Treysaer Stadtkirche und der ehemaligen Stadtschule (März) gerieten beide spontan ins Fachsimpeln über die Entstehungsgeschichte historischer Gebäude in der Altstadt.

Erinnerungen beschlichen aber auch Wilhelm Bechtel. Der Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse geriet beim Anblick des Mai-Bildes ins Schwärmen. Es zeigt die Harthberg-Kaserne zum Ende der 1960er Jahre. Die war damals echter Wirtschaftsfaktor in Schwalmstadt. Und Bechtel hatte dort einst gedient, wie er selbst berichtete. Spontan erinnerte er sich an seinen Wehrdienst und die abendlichen Ausflüge in die Hazienda.

Gerade die vielen Erinnerungen, die mit den tollen Archiv-Aufnahmen einhergehen, sind es, die den Kalender so wertvoll machen. Erfahrungsgemäß verbreitet sich der Kalender über den gesamten Globus. „Weil viele ausgewanderte Treeser sich ein Stück Heimat an die Wand hängen wollen“, weiß nicht nur Uwe Schmidt.

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