Steht Gilserberg bald ohne Post und Hochland Lädchen da?

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In Gilserberg suchen Brigitte Pommerin und Familie Viehmeier händeringend einen Nachfolger für die Post-Annahmestelle.

Gilserberg. Das Hochland-Lädchen in Gilserberg ist weit mehr als nur eine Einkaufsmöglichkeit. Es ist Anlaufstelle für die Bürger in und um Gilserberg. Hier treffen sie sich, machen Besorgungen, tauschen sich aus und erzählen, was es Neues gibt.

Doch das könnte schon bald der Vergangenheit angehören. Denn Ende Januar des kommenden Jahres hört Brigitte Pommerin auf. Sechs Jahre lang hat sie die Räumlichkeiten von der Familie Viehmeier gemietet und dort ihren Laden betrieben. Zuvor hatte Pommerin bereits eine Post-Filiale in einem anderen Haus betrieben. "Wie lange genau, weiß ich gar nicht mehr", gibt die 66-Jährige zu. Für sie sei es nun an der Zeit, etwas kürzer zu treten. "Aus gesundheitlichen Gründen und weil ich künftig mehr Zeit gemeinsam mit meinem Mann verbringen möchte", sagt sie.

Ein Laden – viel Nutzen

In ihrem Lädchen finden die Kunden allerhand Nützliches. Neben der Post und Lotto-Annahmestelle bietet Pommerin auch einen Reinigungsdienst an. Auf den wenigen Quadratmetern finden die Kunden aber auch Wolle, Schreibwaren und Gruß-Karten. "Und allerlei Schnicksack", sagt Pommerin lächelnd. Die schönen Deko-Artikel gehören für sie eben einfach mit dazu. Kaum vorstellbar, dass "Brigittes Hochland Lädchen" schon bald für immer schließen könnte.

Da wundert es nicht, dass die langjährigen Kunden ungläubig nachfragen. "Du willst aufhören? Hoffentlich findet sich jemand, der es weiterführt". Das ist auch im Sinne der Famile Viehmeier. Auf Nachfrage unserer Zeitung sagt sie: "Für die Infrastruktur in Gilserberg ist es immens wichtig, dass sich ein Nachfolger findet, der die Post in Eigenregie weiterführt".Bis das der Fall ist, genießt Brigitte Pommerin die letzten Monate in ihrem geliebten Lädchen. "Es hat einfach so viel Spaß gemacht. Das kann ich gar nicht beschreiben", blickt sie zurück. Deshalb wünscht auch sie sich nichts mehr, als einen Nachfolger. Damit könnte den Gilserbergern zumindest die Post erhalten bleiben.

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