Studentenaustausch bei Huawei: Konstantin Schwalm geht nach China

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Der Student Konstantin Schwalm aus Röllshausen fleigt für vier Wochen nach China - ein Studentenaustasch-Programm von Huawei macht's möglich.

Röllshausen/China. Das chinesische Technologieunternehmen Huawei ermöglicht 20 Studenten aus ganz Deutschland die Teilnahme am Austauschprogramm "Seeds for the Future" (Saat für die Zukunft). Dabei reisen die Studenten vier Wochen lang durch China. Dort lernen sie Land, Leute und Kultur kennen. Über 300 Bewerbungen gingen ein. Doch nur 20 junge Menschen kommen in den Genuss des begehrten Austauschprogramms. Einer der Auserwählten ist Konstantin Schwalm aus Röllshausen. Der 22-Jährige hat 2012 sein Abitur am Schwalmgymnasium in Treysa gemacht. Seither studiert er Elektrotechnik, Informationstechnik und Technische Informatik an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen.

Über die Internetseite seiner Fachschaft an der Uni hat Schwalm vom Austauschprogramm erfahren. Sofort war er angetan von der Idee, einmal nach China zu reisen. Er bewarb sich und hatte Glück. Nur kurz nach seiner Bewerbung erreichte ihn die frohe Botschaft. Er darf mit 19 anderen Studenten für vier Wochen nach China reisen. Möglich gemacht hatten das ein umfangreiches Motivationsschreiben, ein vierseitiger Essay über die Chancen von chinesischen Firmen auf dem deutschen Markt und eine Übersicht über Schwalms persönlichen Lebenslauf.

Eine Reise ganz ohne Vorkenntnisse

Das aufwendige Bewerbungsverfahren hat sich gelohnt. "Die Vorfreude ist groß. Ich bin gespannt auf die Einblicke, die ich dort bekomme. Ich freue mich auf China, seine Kultur und Vielfalt. Und ich will wissen, ob so manche Stereotypen über die aufstrebende Weltmacht zutreffen", sagt Schwalm im Gespräch mit LOKALO24. Er selbst habe keinerlei sprachliche Vorkenntnisse und müsse deshalb erst einmal einen Crashkurs belegen. Am kommenden Freitag, 26. Februar, startet das Abenteuer. Mit dem Flieger geht es von Frankfurt am Main ins rund 7.800 Kilometer entfernte Peking.

Dort wird Schwalm voraussichtlich von der deutschen Botschaft oder einer Wirtschaftsdelegation in Empfang genommen. Es folgt ein zweiwöchiger Kurs an der Beijing Language and Culture University, ein einwöchiger Aufenthalt in Shanghai sowie ein siebentägiger Praxisaufenthalt im Huawei-Headquarter in Shenzhen. "Huawei ist ja schon sehr interessant. Schaden wird der Besuch des Unternehmens keinesfalls. Der Austausch wird mir auch in der Berufswahl weiterhelfen", sagt Schwalm, der sich im siebten Semester und somit unmittelbar vor dem Abschluss seines Bachelors-Studiums befindet. Wie es danach weitergeht? "Ich will auf jeden Fall noch den Master anhängen", sagt der fleißige Student. Und wer weiß, vielleicht landet er danach ja bei Huawei in Deutschland oder eben sogar in China.

+++ EXTRA-INFO über Huawei +++

Huawei Technologies ist einer der weltweit führenden Anbieter von Informationstechnologie und Telekommunikationslösungen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Shenzhen (China) hat weltweit 170.000 Mitarbeiter und ist in 170 Ländern tätig. Huawei beschäftigt 70.000 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung und betreibt weltweit 16 Forschungs- und Entwicklungszentren sowie gemeinsam mit Partnern 28 Innovationszentren.  In  Deutschland  ist das Unternehmen seit  2001  tätig  und  beschäftigt  über  1.700 Mitarbeiter an 18 Standorten. Mehr Infos auf http://huawei.com/de

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