Teichtragödie in Seigertshausen: Leserbrief zu Ermittlungen gegen Bürgermeister

Nach unserem Bericht erreichten uns viele Lesermeinungen. Eine davon kam von Brunhilde Rusch aus Homberg.

Leserbrief zu unserem Bericht „Teich-Unglück in Seigertshausen: Ermittlung wegen fahrlässiger Tötung“:

Es ist eine große Katastrophe, dass drei Kinder im Teich in Seigertshausen ums Leben kamen. Für die Tragödie habe ich ein tiefstes Bedauern in meinem Herzen. Doch wie kann es sein, dass gegen Klemens Olbrich, sicherlich ein unbescholtener Bürger in seiner Funktion als Bürgermeister, von Seiten der Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung ermittelt wird?

Ich bin Christ, und deshalb ruft das meine größte Empörung gegen diese Ungerechtigkeit hervor. Wir wohnen in Homberg, direkt an der Efze und am Fischteich. Zu unserer Großfamilie gehören sechs Enkelkinder.

Selbstverständlich haben wir – auch die anderen Familien mit Kindern, die an der Efze und in unserem Dorf wohnen – sowohl die Gefahr der Efze, als auch die des Teiches bei der Beaufsichtigung der Kinder zu berücksichtigen. Das ist ganz bestimmt nicht immer einfach.

Jedoch wäre doch wohl niemand von uns allen auf die Idee gekommen zu beantragen, dass die Efze oder der Teich eingezäunt werden. Nicht ein Bürgermeister trägt die Verantwortung, sondern die Eltern und Angehörigen der Kinder sind verantwortlich. Mir tut die Mutter absolut leid. Welch ein überaus schmerzlicher Verlust ist der Tod ihrer drei Kinder.

Doch inwieweit sie fahrlässig gehandelt hat (Verletzung der Aufsichtspflicht), das ist zu klären. Und damit hat doch Klemens Olbrich überhaupt nichts zu tun.

Ich bin sicher, dass viele verantwortungsbewusste Bürgerinnen und Bürger meine Meinung teilen.

Mit freundlichen Grüßen Brunhilde Rusch aus Homberg

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