Teilnehmerrekord bei RTF Schwalmtalrundfahrt in Schrecksbach

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Die RTF Schwalmtalrundfahrt verbuchte einen Teilnehmerrekord. Zeitgleich zum Radspaß im Rotkäppchenland strampelten fast 300 Teilnehmer auf ihren Rädern rund um Schrecksbach. Highlight der Veranstaltung war wieder einmal der 200 Kilometer lange Radmarathon.

Schrecksbach. Am vergangenen Sonntag erwies sich die Region als El Dorado der Radfahrer. Denn nicht nur beim „Radspaß im Rotkäppchenland“ tummelten sich etliche Radler auf ihren Drahteseln entlang des Bahnradwegs zwischen Treysa und Niederaula (der SCHWÄLMER BOTE berichtete). 276 Radsportbegeisterte fanden auch den Weg nach Schrecksbach.

Hier fand zeitgleich die beliebte RTF Schwalmtalrundfahrt statt. Bei optimalen Rahmenbedingungen strampelten 47 Teilnehmer gemütlich im Fahrerfeld der von Guides geführten Familytour. Die 27 Kilometer lange Strecke führte vom Schrecksbacher Metzenberg-Stadion über den Radweg vorbei an Röllshausen und Salsmhausen bis zum Ziegenhainer Flugplatz. Hier bewunderten die jüngsten Teilnehmer die abhebenden Segelflugzeuge. Nach einigen Snacks und Erfrischungsgetränken ging es schließlich wieder zurück nach Schrecksbach. Die ambitionierten Fahrer traten da schon weitaus kräftiger in die Pedale. Zwischen fast 200 Radlern kam es auf den 45, 76 und 110 Kilometer Distanzen zum Kräftemessen.

65 Fahrer auf der Marathonstrecke

An den Start der anspruchsvollen Marathon-Strecke gingen 65 hart gesottene Fahrer. „Das bedeutete den Teilnehmerrekord in Schrecksbach“, sagte Erwin Hofem von der Schrecksbacher Radsportabteilung im Anschluss an das Event nicht ohne Stolz. Das tagelange Aufbauen und das monatelange Vorbereiten hatten sich ausgezahlt. Sichtlich erschöpft, aber mit zufrieden lächelnden Mienen namen die Organisatoren etliche Glückwünsche entgegen.

Voll des Lobes war beispielsweise Udo Fischer aus Siegburg (Nordrhein Westfalen). „Ich habe schon über 50 Radmarathons gefahren – in ganz Deutschland. Aber der hier in Schrecksbach war definitiv einer der schönsten“, lobte der 58-Jährige. Kein Wunder, führt doch die Strecke durch die sehenswerten Täler und Höhen von Vogelsberg und Knüll.

Begeisterung bei der MT Melsungen

Die wunderschöne Natur, die einzigartige Atmosphäre im Ziel und der familiäre Umgang während des gesamten Wochenendes entschädigt für die Strapazen, die die Radler während der Tour auf sich nehmen. „Ich komme nächstes Jahr wieder“, versprach Fischer, noch bevor er in seinem Wohnmobil wieder die Heimreise antrat. Wie viele Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet hatte der Siegburger das gesamte Wochenende über auf dem Gelände des Metzenberg-Stadions gecampt.

Die „Lokomotiven“ auf der Marathonstrecke waren übrigens Timo Zarth und Christan Sippel von der MT Melsungen. Beide fuhren immer wieder vorn im Wind und sorgten dafür, dass die Melsunger zu den ersten gehörten, die den Zielbogen durchfuhren. Übrigens: Mit 15 Radfahrern war die MT Melsungen die teilnehmerstärkste Gruppe. Der RSC Fritzlar nahm mit elf Fahrern, der KSV Baunatal mit zehn Fahrern teil. Nachdem alle Marathon-Teilnehmer am Ende der Anstrengungen gemütlich im Sportheim zusammensaßen und sich stärkten, wurden schon die ersten Verabredungen für das nächte Jahr getroffen: „Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei. Vielleicht können wir noch weitere Radsportler motivieren mit uns zu kommen. Es war einfach ein toller Tag. Wir hatten jede Menge Spaß“, brachte es MT-Abteilungsleiter Detlef Riehl auf den Punkt.

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