Trainerwechsel beim SV Niedergrenzebach: Vorstandschef Oliver Weitzel im Interview

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Oliver Weitzel.

Der Vereinsvorsitzende des SV Blau-Rot Niedergrenzebach, Oliver Weitzel, spricht in unserem Interview über den Trainerwechsel und die Saisonziele seines Clubs.

Niedergrenzebach. Tabellenletzter, vier Punkte aus 16 Spielen, nur ein Sieg und ein Unentschieden, dafür 14 Niederlagen: Die Ausbeute des SV Blau-Rot Niedergrenzbach in der Fußball-Kreisoberliga ist dürftig. Dass die aktuelle Spielserie nach zuletzt sieben teilweise hochkarätigen Abgängen nicht leicht wird, war Oliver Weitzel bewusst.

Mit dem Abschneiden seines Teams ist der Vorstandsvorsitzende dennoch unzufrieden – so sehr, dass sich der SVN am 2. November von Trainer Gilbert Maselowsky trennte. Im Gespräch mit lokalo24.de verrät Weitzel die Gründe für den Trainerwechsel und welche Ziele sich der Verein nun steckt.

Warum sahen Sie sich zu einem Trainerwechsel gezwungen?

Hauptsächlich natürlich wegen der sportlichen Situation. Wir waren taktisch zu unflexibel, haben immer offensiv agiert, obwohl wir nach den vielen Abgängen zu wenig Qualität für eine so offene Ausrichtung haben. Grundsätzlich kann man Spiele verlieren. Aber ständig in den Schlussminuten unterzugehen, das darf nicht sein. Die Spieler waren frustriert, es hat sich Unlust breitgemacht. Dann haben wir im Vorstand entschieden zu handeln, obwohl wir keine Alternative hatten.

Die ist jetzt in Benjamin Lossek gefunden. Warum er?

Wir kennen ihn gut. Er war bereits Spieler in Niedergrenzebach und zuletzt in Schwalmstadt. Dort hat er pausiert. Ich habe mit Heinrich Gringel (Vorsitzender des FC Schwalmstadt, Anm. d. Red.) besprochen, dass Benni im Winter zu uns wechseln kann. Das ist sehr fair abgelaufen. Hier übernimmt er nun seine erste Trainerfunktion überhaupt – mit unserer Unterstützung.

Was ist noch drin in der aktuellen Spielserie?

Welches Saisonziel streben Sie an? So viele Punkte wie möglich holen und möglichst viele Gegner ärgern. Wenn wir die Klasse doch noch halten, ist alles gut. Sollten wir am Ende absteigen, dann aber bitte mit erhobenem Haupt und mit mehr als nur vier Punkten. Nach der Spielabsage der letzten Partie im aktuellen Kalenderjahr (Gegner wäre die SG Eder/Ems gewesen) hat der SV Niedergrenzebach nun bis zum 11. März kommenden Jahres Zeit, sich auf seine anstehenden Aufgaben vorzubereiten. 

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