Über 40 Gruppen beim Festzug zur Babiller Pfingstkirmes in Neukirchen

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Viele Vereine nutzten den Umzug, um sich und ihre Arbeit vorzustellen. Daneben gab es Musik von einigen Spielmannszügen.

Neukirchen. Am Wochenende feierten die Neukirchener zum 58. Mal ihre Babiller Pfingstkirmes. Höhepunkt war auch in diesem Jahr wieder der große Festzug durch die Stadt. Über 40 Motivwagen und Fußgruppen zogen durch die Straßen, darunter sieben Musikkapellen und drei Trachtengruppen. Zahlreiche Vereine und Firmen sowie die Astrid-Lindgren-Schule und die Kita präsentierten sich an diesem sonnigen Pfingsttag.

Entlang der Zugstrecke säumten unzählige Zuschauer den Wegesrand und jubelten den Akteuren zu. Drittklässlerin Michelle etwa hopste als Pippi Langstrumpf über den heißen Asphalt, Marie Jungermann marschierte als cooles Rotkäppchen mit Schwälmer Tracht und Spiegel-Sonnenbrille mit. Zum Sommerhit „Ab in den Süden“ nahmen die „Stewardessen“ Charly Waletzki und Stefan Falk von der Burschenschaft die Air-Berlin-Pleite aufs Korn. Ihr Wagen wurde von einem alten Lanz Bulldog gezogen. Obendrauf saßen die beiden Brüder Leon und Maxim ganz stolz neben Opa Wilhelm Schmidt, der das aus dem Ei gepellte Arbeitstier von 1954 steuerte.

Bürgermeister Klemens Olbrich und Ortsvorsteher Peter Jöckel winkten dem Publikum aus dem offenen Cabrio zu, dicht gefolgt vom Spielmannszug Werratal, der für den richtigen Rhythmus sorgte. Rhythmisch ging es auch auf anderen Wagen zu. Vom Transportpanzer der Bundeswehr erklang beispielsweise die Titelmelodie von „Das Boot“ und bei der Feuerwehr dröhnten Technobeats aus den Boxen, ganz nach dem Motto: „Unsere Musik ist nicht nur das Martinshorn“.

Klaus Hünerkopf und sein Mitstreiter hatten sich etwas besonderes einfallen lassen. Zu Nickis „Wenn i mit dir tanz“ forderten sie Damen aus dem Publikum kurzerhand zum Tänzchen auf. Ganz zur Begeisterung der anderen Zuschauer, gaben ihre schicken Anzüge von hinten „äußerst interessante“ Einblicke. Überraschungsgast war der Eintracht-Fanclub. Vorsitzender Mark Pauer und seine Freunde reihten sich spontan in den Festzug ein und feierten den Pokalsieg der Frankfurter Eintracht – mit einem Spezial-Reisebus waren sie direkt aus Berlin angereist. Nach dem tollen Umzug zog es viele Teilnehmer und Gäste auf den Festplatz, wo ausgiebig weitergefeiert wurde.

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