Umweltministerin Priska Hinz besuchte Schwarzenborn

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Ministerin Priska Hinz wurde in Schwarzenborn von Bürgermeister Jürgen Liebermann, Stadtrat Stefan Scheindl, Stadtrat Horst Nierichlo und Frielendorfs Bürgermeister Thorsten Vaupel begrüßt.

Auf ihrer Sommertour informierte sich Ministerin Priska Hinz  über wichtige Projekte, die für die Entwicklung des ländlichen Raums als Vorbild dienen.

Schwarzenborn. „Wir arbeiten aktuell an einem Aktionsplan für den ländlichen Raum. Unser Ziel ist es, dass die Menschen auch weiterhin gerne auf dem Land leben. Zahlreiche Kommunen in Hessen zeigen bereits wie es gehen kann und die Bürgerinnen und Bürger vor Ort wissen genau, wie sie ihre Stadt / Gemeinde weiterentwickeln möchten. Davon konnte ich mich in Schwarzenborn überzeugen und werde von den Erfahrungen profitieren“, sagte die Ministerin.

In Schwarzenborn empfingen Bürgermeister Thorsten Vaupel aus Frielendorf und Bürgermeister Jürgen Liebermann aus Schwarzenborn zusammen mit dem Ersten Stadtrat Armin Heß, Vertretern des Magistrates und Mitarbeitern der Stadtverwaltung die Ministerin auf dem Markplatz vor dem Rathaus. Die Gastgeber konnten im gemeinsamen Gespräch der Ministerin einen Eindruck zu den aktuellen, laufenden Themen der Stadt schildern. „Kooperationen zwischen Kommunen gewinnen zunehmend an Bedeutung, denn gemeinsam kann man Herausforderungen besser meistern“, sagte Ministerin Hinz.

Seit Juli arbeiten die Kommunen Homberg, Frielendorf, Knüllwald und Schwarzenborn im Bereich der technischen Betriebsführung der Abwasseranlagen zusammen. Damit wird bei den 16 Kläranlagen die Entsorgungssicherheit und die Arbeitssicherheit verbessert. Zudem trat Schwarzenborn im Mai 2019 der Gemeinschaftskasse der Kommunen Homberg und Frielendorf bei. Seitdem werden die Finanzen der drei Kommunen von dem Kassenteam in Homberg verwaltet. Das Hessische Innenministerium förderte diese mit 25.000 Euro je Kommune. Auch in Sachen Feuerwehr ist Schwarzenborn seit September 2018 mit Homberg, Frielendorf und Knüllwald verbunden: Die Kommunen haben eine gemeinsame Kleiderkammer für die Feuerwehr, mit Sitz im Feuerwehrstützpunkt Homberg. „Schwarzenborn ist ein gutes Beispiel vorausschauender und kooperativer Politik“, so die Ministerin.

Ministerin Hinz konnte sich ebenfalls über weitere Projekte der Stadt informieren: Ein Nahversorgungsmarkt in genossenschaftlicher Bürgerkooperation kann nunmehr auf fast zehn erfolgreiche Jahre zurückblicken. Zudem hat Schwarzenborn seit Oktober 2018 ein Medizinisches Versorgungszentrum mit ambulantem Pflegedienst, Physiotherapeutin und zwei Online-Bankfilialen. „Die Gemeindeverwaltung und die Einwohnerinnen und Einwohner sind sehr engagiert, mit dem Ziel, dass ihre Stadt attraktiv bleibt und die Menschen hier gerne wohnen. Das ist ein gelungenes Beispiel für ländliche Entwicklung“, sagte Ministerin Hinz.

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