Verein "Kleene Quesbelmännerche" gründet sich in Florshain

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Wollen die Attraktivität Florshains aufrechterhalten: Mitglieder des Vereins „Kleene Quesbelmännerche“.

Damit Florshain auch in Zukunft attraktiv bleibt, haben sich junge Familien zusammengeschlossen.

Schwalmstadt-Florshain. Der demographische Wandel und die Digitalisierung der Kinderzimmer hat vielerorts zu leeren Spielplätzen und schwindenden Mitgliederzahlen in Jugendorganisationen geführt. Anders soll das nun in Florshain laufen. Viele junge Familien haben sich deshalb in einem Verein zusammengeschlossen, um ihren Kindern den Schwalmstädter Ortsteil so attraktiv und lebhaft wie möglich zu gestalten.

Der Vereinsname „Kleene Quesbelmännerche“ ist traditionellen Ursprungs. So wurden nämlich die Florshainer früher von den Schwälmern der Nachbardörfer genannt. Die Mitglieder möchten eine attraktive Freizeitgestaltung fördern und das freundschaftliche Zusammenleben der Kinder in Florshain stärken. Dazu möchten sie auch ein Konzept für den Spielplatz in Zusammenarbeit mit der Stadt Schwalmstadt entwickeln. Sie erklären sich außerdem bereit, bei dessen Wartung und Pflege zu helfen.

Ein weiteres Ziel ist es, gemeinsame Ausflüge und Veranstaltungen zu organisieren und die städtischen Grünflächen vereinsübergreifend zu verwalten. Außerdem möchten sie Bräuche und Tugenden in Florshain aufrechterhalten. Der Verein zählt nach seiner Gründung 23 Mitglieder, zu welchen neben den Eltern auch schon die ersten Großeltern zählen, die sich ebenfalls ehrenamtlich für die Florshainer Zukunft engagieren wollen.

Die erste Veranstaltung ist bereits in Planung. Für den 20. August ist ein großes Familienfest geplant, das am und um den Spielplatz in Florshain stattfinden soll. Das Fest wird gemeinsam mit den Florshainer „Beigefreiten“ organisiert. Des Weiteren bekommt hier die Florshainer Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie der Kindergottesdienst Florshain eine Plattform, um sich für neue Mitglieder zu präsentieren. Neben neuen Vereinsmitgliedern freuen sich die „Kleenen Quesbelmännerche“ auch über Sponsoren, die beispielsweise Patenschaften für verschiedene Projekte übernehmen könnten.

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