Video und Bilder zum Motocross Hessencup in Schrecksbach

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Der Duft von großem Motorsport lag am Wochenende in der Schrecksbacher Luft. Auf dem Motocross-Gelände „Rund am Bodenrain“ fand nach zehnjähriger Pause wieder ein Meisterschaftslauf des Motocross Hessencup statt.

Schrecksbach. Was für ein gelungenes Wochenende für den MCS Schrecksbach! Auf seinem Motocross-Gelände „Rund am Bodenrain“ veranstaltete der Motorsportclub am Samstag und Sonntag den letzten Meisterschaftslauf des diesjährigen Motorrad Hessencups und des DMV Classic Cups. Nach zehnjähriger Pause lag schon am frühen Samstagmorgen wieder der Duft von Benzin in der Luft.

Nach den Trainingsläufen und ein paar Begrüßungsworten zum Warmwerden drehte Streckensprecher Jörg Stolz am Samstagmittag sein Mikrofon bis zum Anschlag auf. „Achtung Fahrerlager, Achtung Fahrerlager, endlich wieder Hessencup Motocross in Schrecksbach“, hallte es durch die Lautsprecher bis hinunter ins beschauliche 1.600-Seelen-Dorf.

Es folgte ein spannendes Rennwochenende aus feinstem Motorsport. Packende Duelle und Positionswechsel lieferten sich fast 200 Fahrer in den Klassen 50 ccm, 65 ccm, 85 ccm, MX1, MX2, Senioren, Classic, Twinshock und Quads. Vor allem der Rennsonntag zog das begeisterte Publikum an die geschichtsträchtige Strecke, auf der Mitte der 70er Jahre sogar Weltmeisterschaftsläufe ausgefahren wurden. Nicht wenige Zuschauer fühlten sich deshalb in gute alte Zeiten versetzt.

Am Streckenrand fieberten sie vor allem während der zwei MX1/MX2-Läufe mit. Der Grund: Mit René Ritter und Lutz Schmiedl gingen gleich zwei Fahrer aus der heimischen MCS-Familie an den Start. Ritter wurde auf seiner Honda am Ende des Gesamtlaufs zehnter. Nur einen Platz dahinter landeten Schmiedl und seine Yamaha.

Hingucker waren aber auch die Wertungsläufe der vierrädrigen Quads. In der Klasse E81 sicherte sich Julian Haas vom MSC Hennweiler den Tagessieg. Klaus Homrich (MSF Winningen) machte es ihm in der Klasse E82 gleich. Die beste Nachricht des Wochenendes allerdings gab es von Rennarzt Dr. Uwe Köppel. Er berichtete gegenüber unserer Zeitung, dass es neben einigen blauen Flecken und leichten Schürfwunden zu keinen ernsthaften Verletzungen gekommen war.

Alle Ergebnisse gibt’s im Überblick auf der Internetseite des HFM Motocross Hessencups.

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