„Viel Herzblut für eine nachhaltige Entwicklung“: Hoffmann überzeugte sich von Schwalmstadts Landesgartenschau-Plänen

Hier ist viel Potential: Bundestagsabgeordnete Dr. Bettina Hoffmann li.) und Doris Schäfer ließen sich von Schwalmstadts Bürgermeister Stefan Pinhard und Achim Nehrenberg re.) in die Pläne zu einer möglichen Landesgartenschau in Schwalmstadt einweihen.
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Hier ist viel Potential: Bundestagsabgeordnete Dr. Bettina Hoffmann li.) und Doris Schäfer ließen sich von Schwalmstadts Bürgermeister Stefan Pinhard und Achim Nehrenberg re.) in die Pläne zu einer möglichen Landesgartenschau in Schwalmstadt einweihen.

Bundestagsabgeordnete Dr. Bettina Hoffmann Bündnis 90/Die Grünen) ließ sich von Schwalmstadts Bürgermeister Stefan Pinhard und Achim Nehrenberg Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Tourismusförderung sowie Stadtmarketing) in die Pläne zu den Einzelprojekten einweihen, die die Stadt Schwalmstadt mit ihrer Bewerbung um die Ausrichtung der Landesgartenschau im Jahr 2027 verfolgt.

Schwalmstadt. „Eine Landesgartenschau bedeutet für ein Mittelzentrum Stadtentwicklung auf der Überholspur“, brachte es Stefan Pinhard am Montagmittag auf den Punkt. Im Treysaer Coworking Space empfing Schwalmstadts Bürgermeister hohen Besuch. Bundestagsabgeordnete Dr. Bettina Hoffmann Bündnis 90/Die Grünen) ließ sich in die Pläne zu den Einzelprojekten einweihen, die die Stadt Schwalmstadt mit ihrer Bewerbung um die Ausrichtung der Landesgartenschau im Jahr 2027 verfolgt.

Achim Nehrenberg erklärte das Konzept hinter dem Motto „Gemeinsam wachsen“. Der Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Tourismusförderung sowie Stadtmarketing erläuterte die Bedeutung einer naturnahen Gartenschau für die Entwicklung des Tourismus. „Mit derzeit rund 10.000 Übernachtungen jährlich ist dieser Wirtschaftsfaktor unterrepräsentiert. Hier bietet sich eine große Chance, unsere Stadt auf ein deutlich höheres Niveau zu bringen“, so Nehrenberg.

Während seiner Erklärungen rief das Hochwasserrückhaltebecken, das als neue grüne Mitte den Kernbereich des Konzepts bildet, kurzerhand Erinnerungen in Dr. Bettina Hoffmann hervor. Denn einst hatte die Bundestagsabgeordnete hier selbst Naturschutzprojekte begleitet. Merklich begeistert schien die Grünen-Politikerin auch von den Plänen zur Inszenierung des Ziegenhainer Wallgrabens. Ein Bild von dessen Zustand wollte sich Hoffmann dann auch vor Ort machen. Ausgezeichnet durch die Aufnahme in „Forte Cultura“ und in weiten Teilen erhalten, birgt der Wallgraben dennoch viel Entwicklungspotential. So war das Gewässer noch bis 2020 mit Kampfmitteln und Wehrmachtsmunition aus dem Zweiten Weltkrieg kontaminiert. Das Betreten des Uferbereichs war aufgrund der Munitionsreste lange Zeit verboten. Die über mehrere Jahre andauernde Entmunitionierung der Wassergräben durch das Land Hessen hat sichtliche Spuren an den Uferbereichen hinterlassen. Größter Anlieger des Wallgrabens ist die Ziegenhainer Justizvollzugsanstalt, das Land Hessen somit Eigentümer des Gewässers. Das Justizministerium hat im Falle des Zuschlags, bereits eine Verfügbarkeit der Flächen für die Landesgartenschau in Aussicht gestellt. Am Ende ihres Besuchs versicherte Dr. Bettina Hoffmann, die Bewerbung der Stadt Schwalmstadt ausdrücklich und auf allen Ebenen zu unterstützen. „Es ist spürbar, mit wieviel Herzblut sich hier für eine nachhaltige Entwicklung Schwalmstadts eingesetzt wird“, fasste sie zusammen.

Mehr Informationen zur Landesgartenschau-Bewerbung gibt es im Internet auf www.landesgartenschau-schwalmstadt.de.

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