Viele Besucher beim Theaterabend in Zella

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Seit nunmehr 48 Jahren veranstalten die Sängerchöre Zella ihre Theaterabende. Mittlerweile kommen zu den fünf ausverkauften Vorstellungen insgesamt 1.500 Zuschauer.

Willingshausen-Zella. „Abgesehen von einigen Kirmessen, sind wir die größte Veranstaltung in der Schwalm“, bilanziert Walter Friedrich nicht ohne Stolz. Bevor die Laiendarsteller in die Probephase gehen können, münzt Vorsitzende Christel Schwalm ein gekauftes Stück soweit um, dass es auf die Region und das Ensemble passt. Viele Besucher sind Wiederholungstäter und ordern oftmals unmittelbar nach der Vorstellung bereits Tickets für die nächste Saison - so auch Michael Bürger, der schon zum 21. Mal extra aus Büdingen nach Zella gereist war.

Drei Stücke in Schwälmer Mundart standen auf dem Programm, den Auftakt machte wie immer der Nachwuchs - jüngstes Mitglied der Spieltruppe war die siebenjährige Theresa Diehl, die ihr Debüt bereits im vergangenen Jahr hatte. In „Vu Gänss ün Dückände“ (Von Gänsen und Duckenten) brachten die Schüler ihren Lehrer in der Naturkundestunde zur Verzweiflung und die Zuschauer zum Lachen – die bedankten sich mit einem kräftigen Applaus bei den Jungdarstellern.

Anschließend verwandelten fleißige Helfer die Bühne im Handumdrehen von der Dorfschule in eine Bauernstube, wo es in den beiden folgenden Geschichten um allerlei Irrungen und Wirrungen ging, die schließlich doch zum Happyend führten. Als bösartige Haushälterin Mariekott intrigierte Reinhilde Pfeil in „Öch eh Bejßzäng notzt sech ob“ gegen alles und jeden, um ihren eigenen Vorteil daraus zu ziehen. Darunter hatten nicht nur Magd Lissche (Katrin Wirtz) und Knecht Hinnarch (Matthias Hett) zu leiden, sondern auch Bauer Hans-Kürt (Martin Kürschner), der um die junge Mattlejs (Katrin Kyrcz) buhlte. Sein gewitzter Onkel Hein (Walter Friedrich) brachte letztendlich wieder alles in die richtigen Bahnen.

Obendrein waren noch Annegel (Rhiana Wirtz), Barwelejs (Anneliese Ohnesorge) und Klusin (René Koch) mit von der Partie. In „De Vetter Hanjerrj hött's gewusst!“ drehte sich alles um ein Testament, bei dem die Erben und alle anderen Beteiligten, trotz Rollentausch und Verwechslungen, am Ende doch jeder zu seinem persönlichen Glück fand. Kurt Bechtel überzeugte als bauernschlauer Knecht Hännes. Um ihn herum spielten Tochter Anna-Maria und Sohn Johannes, Christel Schwalm und Tochter Laura, Christian Tschepa, Alessio Baumgart, Wilhelm Hahn und Annchen Wenzlik. Die achtjährigen Zwillinge Valentina und Maximilian Bechtel setzten mit ihren Auftritten das I-Tüpfelchen auf den Dreiakter. Das begeisterte Publikum bedankte sich klatschend für die tolle Leistung aller Akteure auf und hinter der Bühne.

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