Wallgraben Ziegenhain: Zwei Granaten müssen vor Ort gesprengt werden

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Gefährliche Fundstücke: Insgesamt fünf amerikanische Splittergranaten wurden im Wallgraben gefunden, die zum Teil vor Ort gesprengt werden mussten.

Am Dienstag machte der Kampfmittelräumdienst den ersten gefährlichen Fund im Ziegenhainer Wallgraben. Insgesamt fünf Handgranaten mussten entfernt werden.

Ziegenhain. Die Kampfmittel-Räumung im Ziegenhainer Wallgraben läuft auch nach rund neun Monaten immer noch auf Hochtouren. „Die Arbeiten liegen im Zeitplan.“, sagt René Brosius, Pressesprecher des Hessischen Justizministeriums, auf Nachfrage unserer Zeitung.

Zwei Granaten mussten vor Ort gesprengt werden

Am Dienstag kam es zum ersten gefährlichen Fund. Fünf amerikanische Splittergranaten wurden etwa drei Meter vom Ufer entfernt auf dem Grund des Grabens gefunden. „Zwei davon mussten vor Ort gesprengt werden, da ein Transport zu gefährlich gewesen wäre. Die anderen drei wurden in einem gesicherten Container weggebracht“, so Brosius. Die Arbeiten seien vor allem an der Uferböschung nicht einfach und würden daher viel Zeit in Anspruch nehmen. „Es ist nicht immer leicht, einen Stein von einer Granate zu unterscheiden. Die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes müssen besonders vorsichtig vorgehen“, erklärt der Pressesprecher.

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