World Music Festival hat Loshausen fest im Griff

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Treffen sich jedes Jahr auf dem World Music Festival in Loshausen: (v. li.) Nobs, Jörg, Michel, Nadine und Ronja.

Von Freitag bis Sonntag genießen die Besucher wieder das Programm im Schlosspark.

Loshausen. Der beschauliche Willingshäuser Ortsteil Loshausen ist an diesem Wochenende wieder fest in Hippie-Hand. Das World Music Festival der Klangfreunde lockt tausende lebensfrohe Menschen in die Schwalm, die friedlich miteinander feiern, tanzen und lachen.

So auch die Freunde Nadine, Michel, Jörg und Norbert. Sie haben sich vor vielen Jahren auf dem World Music Festival kennengelernt und treffen sich seitdem jedes Jahr in Loshausen wieder. „Wir würden uns sonst wohl kaum sehen. So lockt uns das Festival nach Loshausen und wir verbringen eine tolle Zeit zusammen“, sagt Michel.

Bereits am Montag sind sie aus Fulda und Freiburg angereist, haben ihre Busse und Wohnwagen alle nah beieinander platziert und gemütliche Sitzecken unter ihren Vordächern eingerichtet. „Es geht uns hier weniger um die Musik, sondern mehr um das Miteinander. Wir verbringen eine tolle Zeit mit unseren Freunden und lachen viel“, erklärt Jörg. „Wir machen zwar auch viel Quatsch, aber wir haben hier auch immer erkenntnisreiche Gespräche, die haben schon einen spirituellen Touch“, ergänzt Michel.

Gute Stimmung dank Friedensbotschafter

Für Nadine und ihre elfjährige Tochter Ronja ist das Festival jedes Jahr ein Highlight. „Hier ist es einfach entspannt. Wir kommen an, treffen alte Bekannte, Ronja zieht gleich los und spielt mit anderen Kindern“, fasst sie zusammen. Die gute Stimmung rühre vor allem daher, dass sich die meisten als Friedensbotschafter sehen. „Wir gehen ganz offen und mit einem inneren Frieden auf andere zu. Das wirkt sich dann auch auf unsere Gegenüber aus. Jeder sollte an seinem inneren Frieden arbeiten, um den äußeren Krieg zu bekämpfen“, sagt Michel. Der Ansicht seien auch mindestens 80 Prozent der anderen Besucher, ist sich Nadine sicher.

Die vier Freunde werden wie alle anderen Gäste das Festival in vollen Zügen genießen. Neben toller Musik gibt es auf dem Gelände einiges zu entdecken. An den Ständen werden unter anderem Kunstgegenstände aus aller Welt, Schmuck, Klamotten, Töpferwaren und Edelsteine verkauft. Für Kinder stehen wieder jede Menge Aktivitäten im Tipi bereit, während sich die Erwachsenen im Teetipi Kaffee, Kuchen sowie Yogi- und andere Tees schmecken lassen können. Außerdem finden wieder viele Workshops statt. So beispielsweise am Sonntag ab 11 Uhr, bei dem Beatbox-Techniken (auch auf dem Didgeridoo) nähergebracht werden (Kosten: zehn Euro).

Auch das beliebte Lagerfeuer, an dem oft musiziert und getanzt wird, ist wieder eingerichtet. Es lodert das gesamte Festival-Wochenende und sorgt besonders in der Dunkelheit für besondere Stimmung. Der Eintritt für das gesamte Wochenende kostet 30 Euro, am Sonntag ist wie immer Familientag und der Eintritt frei. Musik gibt es an diesem Tag ab 12 Uhr. Dann steht das „Lutopia Orchestra“ bis 13.30 Uhr auf der Bühne und spielt Blues. Blues-Rock gibt es im Anschluss von „Zeit der Steine“. Ab 15 Uhr spielt „Gipsydelica“ Balkan Psychedelic Ethno Rock. Rhythmisch geht es von 16.30 bis 18.30 Uhr mit „El Flecha Negra“ weiter. Dann gibt es Mestizo, Cumbia, Reggae und Chicha auf die Ohren. Den Abschluss-Act bildet Philip Bölter mit Rock-Songs.

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